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Borussia Dortmund in Sorge: Saudi-Wettrüsten wird immer mehr zum Problem

Borussia Dortmund beobachtet das Wüsten-Wettrüsten mit immer größeren Sorgenfalten. Die Saudi-Offensive ist zum Problem geworden.

© IMAGO/Power Sport Images, ABACAPRESS

Borussia Dortmund: Die Rekordspiele des BVB

Der BVB kann auf eine sehr erfolgreiche Vereinshistorie blicken. Der Verein wurde achtmal deutscher Meister und gewann fünfmal den DFB-Pokal. Dabei gelang den Dortmundern einige Kantersiege. Wir zeigen Dir die fünf höchsten.

Ganz Europa schaut besorgt zu: Saudi-Arabien bläst in diesem Sommer zum Großangriff auf einen Platz in der Fußball-Beletage. Auch für Borussia Dortmund wird das Wettrüsten der Saudi Pro League zunehmend zu einem Problem.

Bislang wurden Borussia Dortmund zwar keine Spieler vor der Nase weggeschnappt. Doch das scheint nur eine Frage der Zeit. Und schon jetzt muss sich der BVB vor dem Geld sorgen, mit dem die Scheichs gerade den europäischen Markt fluten.

Borussia Dortmund: Saudi-Offensive wird zum Problem

Cristiano Ronaldo war nur der Anfang. Inzwischen haben die saudischen Scheichs Blut geleckt und kaufen alles, was Rang und Namen und wenig sportlichen Ehrgeiz hat. Wer bereit ist, Königsklasse und Reputation gegen ein prallgefülltes Portemonnaie zu tauschen, wird auf der Arabischen Halbinsel gerade mit offenen Armen empfangen.

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Gescheiterte Offensiven dieser Art gab es bereits einige. Schon die chinesische Liga versuchte vergeblich, sich mit Star-Einkäufen einen Namen zu machen. Die Vereinigten Arabischen Emirate ebenfalls. Und bekanntermaßen ist auch das Oligarchen-Projekt Anschi Machatschkala krachend gescheitert. Doch die Saudis setzen dem Wahnsinn die Krone auf. In Scharen rennen die Stars derzeit in die Wüste, um sich die Taschen vollzumachen.

Stars rennen in Scharen in die Wüste

Auch die BVB-Bosse dürften diese Entwicklung mit Besorgnis beobachten. Nicht, weil die von den Scheichs gejagten Profis auf dem Wunschzettel von Borussia Dortmund stehen. Wobei mit Hakim Ziyech auch der erste Star vor dem Wüsten-Wechsel steht, den auch Schwarzgelb schon jagte (hier mehr).

Vielmehr wird das Geld zu einem Problem. Nicht nur die Spieler verdienen sich mit der Unterschrift in Saudi-Arabien eine goldene Nase. Teils horrende Ablösesummen fließen an die Vereine, mit denen Borussia Dortmund um Spieler konkurriert – und die dem BVB ihre Stars streitig machen wollen. Für die meist sowieso schon gut betuchte Konkurrenz wird Geld immer weniger zum Faktor. Für den BVB wird es dadurch immer schwerer, begehrte Spieler zu verpflichten oder zum Bleiben zu überreden.  


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Und aktuell scheint es auch nur eine Frage der Zeit, wann Marco Reus, Gregor Kobel oder Sebastian Haller ein unmoralisches Angebot ins Haus flattert. Oder einem der Spieler, die Borussia Dortmund gerne hätte.