Borussia Dortmund sucht nach Sancho-Ersatz – stockt wegen IHM der Transfer?

BVB-Star Jadon Sancho: Die Karriere des Dortmund-Stürmers

BVB-Star Jadon Sancho: Die Karriere des Dortmund-Stürmers

Jadon Sancho ist einer der großen Stars bei Borussia Dortmund. Der Engländer ist erst 20 Jahre jung, aber bereits eine feste Größe beim BVB. Geboren wurde er am 25. März 2000 in London. Seine Karriere begann er 2007 in der Jugend des FC Watford.

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Jadon Sancho verlässt Borussia Dortmund und es muss unbedingt ein Ersatz her.

Längst ist Donyell Malen der Auserwählte bei Borussia Dortmund. Doch die Verhandlungen haken und das möglicherweise ausgerechnet wegen IHM.

Borussia Dortmund und PSV Eindhoven uneinig beim Preis für Donyell Malen

Der BVB und Malen sind sich einig, der PSV ist bereit den Spieler gehen zu lassen und hat ihn bereits freigestellt, aber wieso zieht sich der Transfer dann so in die Länge?

Der Grund ist relativ simpel und kein seltener. Die Klubs sind sich bei der Ablösesumme nicht einig. Während der PSV 30 Millionen haben will, ist der BVB wohl nicht bereit über seine Schmerzgrenze von 27 bis 28 Millionen hinauszugehen.

Doch auch in Holland hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass die Schwarz-Gelben für Sancho satte 85 Millionen von Manchester United kassieren. Da scheint der holländische Erstligist wohl auch etwas vom Kuchen abhaben zu wollen und bleibt weiterhin eisern.

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Allerdings soll ausgerechnet der Berater von Malen, Mino Raiola, auch ein Grund sein, warum der PSV den Preis nicht runterdrücken will.

Malen-Berater Raiola soll bis zu 30 Prozent mitverdienen

Mino Raiola gilt als knallharter Hund unter den Beratern, der auch gerne ordentlich mitabsahnt. Beim BVB ist der 54-Jährige kein Unbekannter, immerhin berät er auch Superstar Erling Haaland.

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Wie die „Ruhr Nachrichten“ jetzt berichten, soll Raiola bei einem Wechsel von Stürmer Malen knapp 30 Prozent von der Ablöse kassieren. Bei 30 Millionen Euro wären das ca. neun Millionen, die der PSV alleine an den Spielvermittler abdrücken müsste.

Die „Bild“ will daher sogar wissen, dass der PSV für den flinken Stürmer nicht nur 30 Millionen, sondern ganze 40 Millionen inklusive Bonuszahlungen fordere.

Das Transfer-Fenster ist zwar noch bis zum 31. August offen, doch Trainer Marco Rose hofft natürlich auf einen baldigen Neuzugang. Michael Zorc hat allerdings auch klar geäußert, dass man im Notfall „auch mal Nein sagen“ müsse.

Das sollte eine Warnung für den PSV sein, immerhin wäre ein Verkauf des 22-Jährigen definitiv ein Gewinn-Geschäft. 2017 kaufte man den holländischen Nationalspieler für „nur“ 600.000 Euro von der zweiten Mannschaft des FC Arsenal ein. (cg)