Doppelpass (Sport1): Experten bei Edin Terzic sicher – „Weder für Verein noch für Trainer fruchtbar“

Edin Terzic war ein Top-Thema im Doppelpass (Sport1).
Edin Terzic war ein Top-Thema im Doppelpass (Sport1).
Foto: dpa / imago images (Montage: DER WESTEN)

Im Doppelpass (Sport1) war Borussia Dortmund mal wieder eines der Top-Themen. Genauer: Die scheinbar endlose Diskussion um die Zukunft von Cheftrainer Edin Terzic.

Die Expertenrunde hat eine eindeutige Meinung zu der Frage.

Borussia Dortmund: Experten bei Terzic-Zukunft sicher

Der derzeitige Plan sei es unverändert, mit Terzic als Co-Trainer von Marco Rose in die neue Saison zu gehen, betonte der zugeschaltete BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl. „Es gibt zum heutigen Zeitpunkt keinen neuen Stand. Der Plan ist klar.“

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Doch er ließ auch ein Hintertürchen offen: „Wenn er irgendwann auf uns zukäme und würde mit uns sprechen wollen, dann würden wir uns dem nicht verwehren. Aber im Moment ist es ganz klar so, dass er sich auf seine Rolle jetzt fokussiert und auf der anderen Seite auch betont hat, dass er sich das im Team mit Marco Rose sehr, sehr gut vorstellen kann.“

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Das waren die Gäste im Doppelpass (Sport1):

  • Volker Struth, Geschäftsführer der Berateragentur „Sports360“
  • Lena Goeßling, Bundesliga-Spielerin des VfL Wolfsburg
  • Jean-Julien Beer, Chefreporter beim „Weser-Kurier“
  • Marcel Reif, Sport1-Experte
  • Alfred Draxler, Sport1-Experte

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Eine Ansicht, die die Expertenrunde bei Sport1 eindeutig nicht teilte. „Die ganze Situation ist so, dass ich sie mir nicht vorstellen kann und auch weder für den Verein noch für den Trainer in irgendeiner Weise fruchtbar sein kann“, meinte etwa Sport1-Experte Alfred Draxler.

Volker Struth geht sogar noch einen Schritt weiter und vermutet, dass der BVB seine Trainerentscheidung zu früh getroffen habe könnte. „Man darf auch nicht vergessen, zu welchem Zeitpunkt sich Borussia Dortmund entschieden hat, einen neuen Trainer zu holen. Wenn es zu dem Zeitpunkt so gelaufen wäre, wie es heute läuft, dann hätte man da bestimmt nochmal drüber nachgedacht.“

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Er sehe Terzic in der kommenden Saison deshalb bei einer passenden Anfrage als Cheftrainer bei einem anderen Klub. Marcel Reif sah das ähnlich: „Niemals setzt er sich als dritter Mann dahin.“ Weil Rose ja auch eigene Co-Trainer mitbringe, würde Terzic womöglich weit in den Hintergrund rücken.

Einzig Jean-Julien Beer, Chefreporter beim „Weser-Kurier“, meldete Bedenken an. „Man muss aufpassen, dass man Terzic jetzt auch nicht überhöht.“ Rose sei noch immer die sicherere Wahl als Chefcoach. Deshalb lautet jedoch auch seine Empfehlung für den BVB, den „Berufsanfänger“ Terzic ziehen zu lassen, damit er „bei einem anderen Verein erst einmal reifen“ könne.
(the)