Wetter in NRW: Sturmböen und heftige Gewitter! Wetterdienst warnt

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Das Wetter in NRW ist gerade alles andere als frühlingshaft.

Schuld daran ist Sturmtief „Eugen“ bringt WInd und Regen ins Bundesland. Der Deutsche Wetterdienst warnt daher vor Sturm und Gewitter in NRW.

Wetter in NRW: Weiterhin Sturmböen und Gewitterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch weiter vor dem Wetter, genauer gesagt vor dem Sturmtief „Eugen“. Der Wind nimmt am Vormittag wieder zu und entwickelt sich im Lauf des Tages zu stürmischen Böen zwischen 55 und 70 km/h. Im Bergland sowie in Schauer- und Gewitternähe wird es mit bis zu 85 km/h sogar noch stürmischer. Dabei kommt es vereinzelt auch zu Gewitter. Zudem ist Graupel möglich.

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Bereits am Dienstag waren Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h über NRW gefegt.

Unwetterwarnungen für mehrere Ruhrgebietsstädte

Deswegen hat der Deutsche Wetterdienst auch für mehrere Ruhrgebietsstädte für Mittwoch Unwetterwarnungen ausgesprochen.

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Hier soll es von 14.40 Uhr bis 15.30 Uhr zu starken Gewittern und Blitzeinschlägen kommen können:

  • Bochum
  • Oberhausen
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Mülheim an der Ruhr
  • Duisburg

Unwetterkarte ist überall auf Warnfarbe orange eingefärbt

Bereits am Dienstagmorgen war die Unwetterkarte der Meteorologen ohne Ausnahme orange eingefärbt: Die Farbe bedeutet eine amtliche Warnung vor Sturmböen. Und das in ganz NRW.

Deutsche Bahn kämpft am Dienstagmorgen mit umgestürzten Bäumen

Die Sturmwarnung dauert vorerst bis zum Dienstagabend, 21 Uhr an. Der Wetterdienst warnt vor herabfallenden Dachpfannen und Ästen, aber auch vor umstürzenden Bäumen. Daher sollte der Ausflug in den Wald zur Gassirunde mit dem Hund tunlichst vermieden werden.

Am Abend gab es auch eine Warnung vor starken Gewittern in mehreren Ruhrgebietsstädten. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis 20 Uhr vor starkem Gewitter (Stufe 2 von 4).

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Die Deutsche Bahn hat am Dienstag mit einigen Folgen des Sturms zu kämpfen, zahlreiche Strecken sind wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Genauere Infos, ob deine Zugstrecke betroffen ist, bekommst du hier.

Schnelltestzentrum in Duisburg muss schließen

In Duisburg musste das Corona-Schnelltestzentrum auf dem Glückaufplatz in Rheinhausen am Nachmittag schließen.

Durch die starken Böen brechen immer wieder Äste aus den herumstehenden Bäumen ab und fallen auf die Fläche. „Damit niemand verletzt wird, wurde das Testzentrum soeben geschlossen“, teilte die Stadt mit. Personen, die dort heute einen Termin vereinbart haben, werden gebeten, auf andere Testzentren auszuweichen oder einen neuen Termin zu buchen.

In Bad Oeynhausen hatte es am Werre Park bereits ein Corona-Drive-Inn-Testzentrum aus den Ankern gerissen. Die Polizei sperrte den Bereich, die Feuerwehr sicherte die Zelte mit Gurten. Auch ein Dixi-Klo und ein Trampolin, die auf die Straße geflogen waren, beschäftigten die Einsatzkräfte der Polizei Minden-Lübbecke.

Feuerwehr im Dauereinsatz im Kreis Wesel

Auch im Kreis Wesel gab es eine Vielzahl von Einsätzen für Feuerwehr und Polizei. In Neukirchen-Vluyn wehte ein Bauzaun gegen ein Auto, das dadurch beschädigt wurde. In Rayen beschädigte der Wind einen Telefonmasten, den nur noch die Leitungen hielten.

In Voerde wehten Baumaterialien von einer Baustelle auf die Fahrbahn und mussten gesichert werden. An der Julius-Kalle-Straße in Dinslaken kippte ein Baum auf einen Renault. In Moers drohte ein Schrank durch die Böen, von einem Balkon zu kippen. Die Sicherung übernahmen hier die Wohnungsbewohner.

Mittwoch wird wieder stürmisch, aber nicht mehr ganz so heftig

Am Mittwoch bleibt es tagsüber laut DWD meist stark bewölkt. Die Meteorologen erwarten zahlreiche Regen- und Graupelschauer, im Tagesverlauf auch kurze Gewitter.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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So wird es die nächsten Tage

Es soll am Mittwoch mit Höchstwerten zwischen 8 und 12 Grad sehr kühl bleiben. Es bleibt windig, allerdings laut DWD bei starken bis stürmischen Böen.

Wie es bis zum Wochenende weitergeht, erfährst du hier <<<. (fb/ms/nk mit dpa)

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