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Wetter in NRW: Heftige Sturmböen haben schwere Folgen! Mann stürzt in Fluss und wird vermisst

Ungemütlich war die Nacht von Freitag auf Samstag. Das Wetter in NRW präsentiert sich aktuell von seiner kalten und stürmischen Seite – mit Folgen.

In NRW wird ein Mann vermisst, der in einen Fluss gefallen ist.

Wetter:

So entsteht eine Wettervorhersage

Wetter-Chaos! Starker Regen, Schneefälle und Sturm haben in NRW für einige Schäden und Verkehrsbehinderungen gesorgt.

In Werne bei Unna ereignete sich ein tragischer Vorfall. Dort wird ein Mann nach einem Sturz in einen Fluss vermisst.

Wetter in NRW: Straße und Bahnstrecke blockiert

Regen und Sturm bescherten beispielsweise der Feuerwehr in Düsseldorf einen unruhigen Abend. Am Freitag im Zeitraum zwischen 16 und 21 Uhr gab es insgesamt 15 wetterbedingte Einsätze, wie die Feuerwehr selbst schreibt. Neben mit Wasser vollgelaufenen Kellern fielen auch einige Bäume den Windböen zum Opfer. Im Stadtteil Düsseltal fiel ein circa 30 Meter hoher Baum auf drei parkende Autos und eine Litfaßsäule. Diese fiel dann ebenfalls auf die Straße. Dadurch war die Gengerstraße einige Stunden komplett blockiert!

In Gelsenkirchen sorgte der Frost auf den Kanalbrücken für massive Glätte, die im Zeitraum von 4.30 bis 7 Uhr zu einigen Unfällen führte. So rutschten etwa auf der Brücke Grothusstraße binnen kürzester Zeit gleich zwei Autos eine acht Meter tiefe Böschung ab. Die Fahrzeug-Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Beide Brücken wurden zeitweilig gesperrt, um den Streudienst der Stadt gegen weitere Unfälle vorbeugen zu lassen.

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Und auch bei der Deutschen Bahn hatte man mit umgestürzten Bäumen zu kämpfen. Auf der Strecke zwischen Kierspe und Halver-Oberbrügge kam es zu Einschränkungen. Betroffen war der RB 25 zwischen Köln und Lüdenscheid.

In Werne bei Unna stürzte ein 59-Jähriger am Freitagabend bei einem Spaziergang vor den Augen seiner Enkelin in den Fluss Horne und trieb aufgrund der durch tagelangen Regen erhöhten Fließgeschwindigkeit sofort ab. Eine umfangreiche Suche nach ihm, unter anderem mit Tauchern, blieb zunächst erfolglos.

Der Mann verunglückte offenbar bei einem Spaziergang und fiel in die ansonsten einem Bach gleichende Horne. Diese ist laut Polizei aber durch den Regen der vergangenen Tage angeschwollen und fließt deutlich schneller. Der Mann sei durch die Strömung sofort abgetrieben worden. Die Enkelin habe sofort nach Hilfe gerufen, hieß es weiter.

NRW Werne: Die ca. 50 Einsatzkräfte suchen erneut die Uferbereich ab.
NRW: Die ca. 50 Einsatzkräfte suchen erneut die Uferbereich ab. Foto: Feuerwehr Werne

Wetter in NRW: Besserung ist in Sicht

Etwa 50 Einsatzkräfte suchten neben dem Flussbett auch den Uferbereich ab – ohne Erfolg. Auch hinzugerufene Taucher der Berufsfeuerwehr Dortmund und die DLRG konnten den Vermissten nicht ausfindig machen. In Abstimmung mit der Polizei und allen eingesetzten Kräften wurden alle Maßnahmen gegen 17 Uhr beendet.

Der Deutsche Wetterdienst warnte zuvor vor heftigen Stürmen. Bis in die Nacht hinein wurde die Alarmstufe Orange ausgerufen. Doch mittlerweile gibt es wohl Entwarnung: Ab Samstagnachmittag (11. März) klart der Himmel sichtbar auf und die Sonne lässt sich vielleicht sogar mal blicken. Die Temperaturen liegen bei vier bis sieben Grad. In NRW soll es laut Prognosen trocken bleiben.


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Noch besser wird es dann am Sonntag: Das Thermometer steigt auf relativ milde acht bis zwölf Grad an. Doch Schnee und Sturm könnten auch noch zurückkehren. Die Winterjacke solltest du also besser noch nicht in den Keller räumen.