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Streiks in NRW nehmen kein Ende! Hier geht diese Woche nichts mehr

Bei den Streiks scheiden sich die Geister – die einen befürworten sie, die anderen sind total genervt. Wo in NRW nächste Woche gar nichts mehr geht, liest du hier.

Streik in NRW: In diesen Bereichen geht nächste Woche gar nichts mehr.
u00a9 IMAGO / Michael Kneffel

Düsseldorf vs. Köln - wer ist die Nummer eins am Rhein?

Welche der beiden Metropolen am Rhein ist die Nummer eins? Wir haben den Vergleich gemacht.

Die Streiks im öffentlichen Dienst nehmen aktuell kein Ende – besonders in NRW. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro. Bisher konnte man sich nicht einigen, die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende März geplant.

Kommende Woche, genauer gesagt Dienstag (14. März) und Mittwoch (15. März), sollen laut Verdi die kommunalen Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens in NRW bestreikt werden. Damit wollen sie den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen. Doch was passiert mit den Patienten während des Streiks? Auch Flughäfen werden nächste Woche lahmgelegt (hier mehr Infos).

Streiks in NRW: Haben Patienten jetzt das Nachsehen?

Von den Streiks sind anscheinend Krankenhäuser, Psychiatrische Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste betroffen. Sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch sollen zusätzlich Demos in diversen Städten auf dem Plan stehen. Aufgepasst in Düsseldorf (Dienstag) sowie in Bedburg-Hau, Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Lengerich, Minden und Würselen (Mittwoch). Die Landesfachbereichsleiterin bei Verdi NRW, Susanne Hille, betonte in dem Zusammenhang, dass die Beschäftigten im Gesundheitswesen systemrelevant seien. „Das muss sich auch im Lohn widerspiegeln“, forderte sie.

Doch was passiert mit den Patienten? Haben die jetzt das Nachsehen? „Wir schließen Notdienstvereinbarungen ab“, sagte Martina Schu, Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ostwestfalen-Lippe. Die Versorgung der Patienten in den kommunalen Krankenhäusern sei trotz Streiks sichergestellt. Doch planbare Operationen könnten möglicherweise verschoben werden.

Auch der Nahverkehr soll vom Streik betroffen sein

Die Warnstreiks in NRW richten sich kommende Woche auch wieder gegen den Nahverkehr. Am Dienstag (14. März) sollen laut Verdi die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr von Ostwestfalen-Lippe ihre Arbeit niederlegen. Am Donnerstag (16. März) werde das Düsseldorfer Unternehmen Rheinbahn sowie die Regiobahn GmbH und Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft (S28 und RE47) ganztägig bestreikt, wie Gewerkschafts-Vertreter verlauten ließen.


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