Sparkasse in NRW geht Problem an – Kunden erhalten jetzt besonderen Brief

Die Sparkasse in NRW geht ein Problem an.
Die Sparkasse in NRW geht ein Problem an.
Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

NRW. Eine Sparkasse in NRW hat es satt und will jetzt ein großes Problem angehen. Dafür erhalten Kunden einen besonderen Brief.

Was steckt dahinter?

Sparkasse in NRW geht großes Problem an – Kunden erhalten jetzt besonderen Brief

Betrugsmaschen sind keine Seltenheit. Doch da die Betrüger immer wieder neue Maschen umsetzen, um ihre Opfer um ihr Geld zu bringen, rüstet eine Sparkasse in NRW jetzt auf.

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Die Stadtsparkasse Wuppertal gibt ihren Kunden ab sofort einen besonderen Briefumschlag aus, wenn diese höhere Bargeldsummen abheben. Der neuartige Umschlag, den die Bank gemeinsam mit der Polizei NRW entworfen hat, enthält Warnhinweise und konkrete Fragen zur Erkennung von aktuellen Betrugsvarianten, wie zum Beispiel dem Enkeltrick-Betrug oder Gewinnversprechen am Telefon.

Die Mitarbeiter der Sparkasse geben den besonderen Briefumschlag an die Kunden heraus und appellieren an potentielle Opfer, vor der Geldübergabe an Dritte auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im besten Fall beantworten die betroffenen Kunden die Fragen noch vor Ort. Bei Bedarf wird schließlich die Polizei informiert.

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Das ist die Sparkasse:

  • Sparkassen-Finanzgruppe organisiert durch den Dachverband DSGV e.V. (Deutscher Sparkassen- und Giroverband): Verbund von Sparkassen, öffentlichen Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistern
  • 371 Sparkassen über ganz Deutschland verteilt
  • Mehr als 300.000 Mitarbeiter
  • 8.971 Zweigstellen und 371 Institute (2019)

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Sparkasse in NRW setzt auf „gut geschultes“ Personal

„Unsere Beraterinnen und Berater sind sehr gut geschult und leisten zuverlässige Präventionsarbeit. Dadurch können viele Straftaten bereits im Vorfeld durch Gespräche mit Kundinnen und Kunden verhindert werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Wuppertal Gunther Wölfges.

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Einen hundertprozentigen Schutz gibt es dennoch nicht. Und so gelingt es Betrügern immer wieder, die Opfer zu manipulieren. „Wir sehen es als unsere Pflicht an, gerade die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger für dieses Thema zu sensibilisieren und sie vor dem Verlust von Geld und damit ihres für die Altersvorsorge angesparten Vermögens zu schützen“, so Wölfges.

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Im vergangenen Jahr hatte die Sparkasse Wuppertal in Kooperation mit der Polizei die Informationsbroschüre „Klüger gegen Betrüger“ eingeführt. Die Geldumschläge mit Warnhinweisen seien nun eine weitere, wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Geldbetrüger und würden zusätzlichen Schutz für die Kunden bieten. (nk)