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NRW: Vermisster Kater kehrt nach 12 Jahren endlich zurück – dann muss er sterben

Das Tierheim Krefeld konnte einen Kater und seine Familie nach zwölf Jahren wieder vereinen. Doch währte das Glück nicht lange.

Schwarz-weißer Kater läuft über Wiese in NRW
u00a9 IMAGO / Maximilian Koch

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Eine genau so unglaubliche wie auch tragische Geschichte um einen Kater aus NRW. Über zwölf Jahre galt er als vermisst. Dann tauchte er plötzlich wieder in Krefeld auf. Seine Besitzer waren überglücklich und konnten es kaum glauben, dass ihr Kater nach so langer Zeit zurückgekehrt war.

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Doch sollte ihr Glück nicht allzu lange währen. Denn die Zeit und sein wildes Leben hatten dem Vierbeiner aus NRW schwer zugesetzt.

NRW: Wiedersehen mit Kater nach 12 Jahren

Der Kater war einer Frau aufgefallen, als er plötzlich in der Nähe ihrer Arbeitsstelle an der Schönwasserstrasse vorbeilief. Sie fing ihn ein und verständigte die Tierrettung, die ihn ins Tierheim nach Krefeld brachte. Wie sich herausstellte, wurde der schwarze Kater mit dem weißen Fleck auf der Brust bereits seit zwölf Jahren gesucht.

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2011 verschwand er am Sprödentalplatz und seither war seine Familie auf der Suche nach „Micky“. Trotz Flyer und Aufrufen im Internet fehlte jede Spur von ihm. Bis die Besitzer am Montag, den 20. März plötzlich einen Anruf vom Tierheim erhielten. „Micky“ war in einem Hotel aufgetaucht und hatte sich dort – abgemagert und schniefend – auf ein Sofa gelegt. Die Tierheimmitarbeiter scannten den Chip und es war Micky.

Besitzer müssen schwere Entscheidung treffen

Die Besitzer hatten sich nach all den Jahren bereits damit abgefunden, dass sie Micky nie wiedersehen würden. Sie dachten schon, er sei von einem Auto überfahren worden. Als sie dann den Anruf erhielten, konnten sie es kaum fassen. Ihr Haustier war wieder da!

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Allerdings währte ihr Glück nicht lange. Denn Micky sah gar nicht gut aus. Entzündungen in Mund und Nase sowie Eiterungen quälten ihn. Eine Operation wäre in seinem hohen Alter und in seinem schlechten Gesamtzustand unmöglich gewesen. Er bekam kaum Luft und wollte auch nichts mehr fressen. Also mussten sich seine Besitzer schweren Herzens dazu entschließen, ihn einschläfern zu lassen.


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„Kleiner tapferer Kerl“, schrieb das Tierheim auf Facebook einen emotionalen Nachruf. „Er sich finden lassen, um erlöst zu werden. Wir haben ihm so sehr noch eine tolle Zeit gewünscht. Das Team des Tierrettungsdienstes ist in Gedanken bei den Besitzern.“