NRW: Massenschlägerei am hellichten Tag – Sanitäterin wird mit Messer bedroht

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Heftiger Gewalt-Exzess in NRW – und das am helllichten Tag!

Gegen 19.20 Uhr eskalierte am Montag (9. Mai) auf der Rheydter Kirmes in Mönchengladbach (NRW) eine Massenschlägerei. Wie die Polizei mitteilt, ist es erst zu einem Streit zwischen einem Mann (40) und einer Gruppe von 10 bis 15 anderen Männern gekommen.

Dabei ist es nicht geblieben: Der Streit ist völlig eskaliert, der 40-Jährige ist durch mehrere Personen aus der Gruppe heraus geschlagen und getreten worden.

NRW: Massenschlägerei an helllichtem Tag – Sanitäterin wird mit Messer bedroht

Laut bisherigen Ermittlungen sollen persönliche Streitigkeiten zwischen einzelnen Personen der Gruppe mit einem Angehörigen des Mannes gewesen sein. Als eine Rettungssanitäterin die Massenkeilerei schlichten und die Schläger beruhigen wollte, habe einer der Beteiligten mit einem Messer in der Hand die Frau dazu aufgefordert, sich nicht einzumischen.

Irre: Ein Autofahrer ist plötzlich in Richtung des Tumults gefahren, hat erst kurz vor den Beteiligten gestoppt, sie beinahe überfahren! Dadurch konnte sich der 40-Jährige aus dem Schlag-Hagel seiner Gegner befreien und fliehen.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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NRW: Polizei bittet Zeugen um Hinweise

Der Autofahrer sowie der Rest der Gruppe sind dann in verschiedene Richtungen geflüchtet. Rettungskräfte haben den 40-Jährigen behandelt, er ist leicht verletzt worden.

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Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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Sie bittet Zeugen, sich unter der 02161 290 zu melden und Fotos oder Videos der Tatsituation zu übergeben, statt sie auf Social Media zu teilen. Entsprechendes Videomaterial ist nämlich auf Twitter zu finden. (mg)