NRW: Pfleger gibt Patienten Beruhigungsmittel – wenige Stunden später ist er tot – „erhebliche Vergiftung“

Ein Pfleger soll in einer psychiatrischen Anstalt einem Patienten eine tödliche Überdosis an Medikamenten verabreicht haben. Jetzt steht er für diese Tat vor GEricht. (Symbolbild)
Ein Pfleger soll in einer psychiatrischen Anstalt einem Patienten eine tödliche Überdosis an Medikamenten verabreicht haben. Jetzt steht er für diese Tat vor GEricht. (Symbolbild)
Foto: dpa-picture alliance

Ein schrecklicher Vorfall in einer psychiatrischen Klinik in Viersen (NRW) hat 2018 für einen Skandal gesorgt.

Dabei soll ein Pfleger aus NRW einen Patienten durch eine Überdosis getötet haben. Am Montag startet der Prozess gegen den Mann.

NRW: Pfleger soll Patienten tödliche Überdosis verabreicht haben

Ab Montag wird ein 64-Jähriger vor dem Landgericht Mönchengladbach stehen. Er soll in der Nacht zum 26. April 2018 einen psychisch kranken älteren Patienten mit einer Überdosis Beruhigungsmittel getötet haben.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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NRW: „Erhebliche Vergiftung“ durch Beruhigungsmittel

Der Angeklagte sagte aus, er wollte den damals „unruhigen Senior mit dem Medikament nur ruhig stellen“. Dies soll aber ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt geschehen sein, zur Tatzeit war der Pfleger allein für den Patienten zuständig.

Am darauffolgenden Morgen wurde der Patient leblos in seinem Bett gefunden. Eine spätere Untersuchung ergab allerdings eine „erhebliche Vergiftung“ mit dem verordneten Beruhigungsmittel als Todesursache.

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NRW: Angeklagter nicht in Untersuchungshaft

Auf den Tag genau drei Jahre nach dem Vorfall beginnt nun der Prozess.

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Aufgrund mehrerer aufwendiger Verfahren kann sich das Landgericht Mönchengladbach erst zu diesem Zeitpunkt um den Fall kümmern. Laut eines Pressesprechers befindet sich der Angeklagte nicht in Untersuchungshaft. (ali/dpa)

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