NRW: „Bandidos“-Verein gesetzwiedrig! Razzien an mehreren Orten – „Gewaltmonopol haben nicht Rocker“

Die Polizei NRW hat mehrere Razzien gegen Rockerbanden durchgeführt. (Symbolbild)
Die Polizei NRW hat mehrere Razzien gegen Rockerbanden durchgeführt. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Flashpic | Jens Krick

Am Donnerstagmorgen hat es in NRW groß angelegte Razzien der Polizei gegeben. Ihr Ziel waren Rocker-Banden.

Am frühen Donnerstagmorgen um 6 Uhr erfolgten in mehreren Städten Razzien, bei denen Hunderte Polizisten im Einsatz waren. Das NRW-Innenministerium hatte zuvor zwei Rockergruppierungen verboten.

NRW: Bestimmung gegen „Bandidos“-Verein – Polizei-Razzien an mehreren Ortn

Betroffen sind der Verein „Bandidos Motorcycle Club Hohenlimburg/Witten“ und die zugehörige Teilorganisation „Los Compadres Hagen“, wie das CDU-geführte Ministerium mitteilte. Es hat laut Polizei an 28 Objekten in NRW Durchsuchungen gegeben – in Hagen, Dortmund, Lünen, Lüdenscheid, Altena, Schwerte und Köln.

Insgesamt sind 488 Beamte im Einsatz gewesen, darunter auch Spezialeinsatzkräfte und Einheiten der Bereitschaftspolizei. Ziel der Aktion sei es gewesen, Beweismittel und Vereinsvermögen sicherzustellen. Neben Motorrädern und Kutten sind auch Drogen beschlagnahmt worden.

NRW-Innenminister Reul: „Gewaltmonopol hat der Rechtsstaat, nicht die Rocker“

NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) in Düsseldorf ein Statement zu den Verboten abgegeben. Reul: „Auf das Konto der Mitglieder gehen versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung sowie zahlreiche Verstöße gegen das Waffengesetz. Es gab Schießereien auf offener Straße. Die Rocker spielen mit dem Leben von unschuldigen Menschen und bedrohen die öffentliche Sicherheit.“

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Der Innenminister weiter: „Es ist die Pflicht des Staates, hier durchzugreifen und die Bürger zu schützen. Brutal ausgetragene Feindschaften duldet die Polizei nicht. Das Gewaltmonopol hat der Rechtsstaat, nicht die Rocker.“ (at, mg)

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