Köln: Nach versuchtem Rocker-Mord – Mega-Razzia gegen Hells Angels! Über 200 SEK-Leute im Einsatz

In Köln wurden Wohnungen und Häuser der Hells Angels durchsucht. (Archivbild)
In Köln wurden Wohnungen und Häuser der Hells Angels durchsucht. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Karina Hessland / GlobalImagens (Montage: DER WESTEN)

Köln. Mega-Razzia am frühen Morgen in Köln!

Insgesamt 16 Wohnungen und Häuser wurden am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr in Köln und im Rhein-Erft-Kreis durchsucht. Sie gehören den Angehörigen der Rocker-Gruppe Hells Angels.

Köln: Ermittler wollen versuchtem Mord nachgehen

Ermittelt wird gegen 15 Männer im Alter von 23 bis 51 Jahren. Sie alle gehören der Ortsgruppe „Hells Angels MC Honorfield“ an.

Neben etwa 200 Spezialeinheiten des SEK sind außerdem Kräfte der Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunde im Einsatz.

Die Kräfte aus Köln und Umgebung wollen mit der Razzia Beweismittel sicherstellen und suchen nach einer möglichen Tatwaffe. Hintergrund der Durchsuchung ist ein Vorfall wegen versuchten Mordes am 23. Oktober.

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Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag:

  • Totschlag ist laut deutschem Strafrecht die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die NICHT die Merkmale für Mord erfüllen
  • Mordmerkmale: Mordlust, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Habgier, Heimtücke, Grausamkeit, Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels, Ermöglichungsabsicht (um Straftaten begehen zu können), Verdeckungsabsicht (um Straftaten zu verdecken)
  • Freiheitsstrafe bei Totschlag: 5-15 Jahre
  • Freiheitsstrafe bei Mord: bei Feststellung der besonderen Schwere der Schuld lebenslänglich, bei verminderter Schuldfähigkeit oder Kronzeugenregelung weniger

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Köln: Türen aufgesprengt

In der Kölner Altstadt wurde auf ein ehemaliges „Hells Angels“-Mitglied (31) geschossen. Insgesamt drei Schüsse wurden auf den 31-Jährigen abgefeuert. Er konnte sich unverletzt in einem Hauseingang retten.

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Eines der Geschosse schlug durch die Rollläden in die Wohnung eines Unbeteiligten ein. Glücklicherweise wurde die Person nicht verletzt.

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Laut „Bild“ wurde die Razzia am Dienstagmorgen in Köln gezielt auf die frühen Morgenstunden gelegt, um die Angehörigen zu überraschen. Das SEK soll Türen aufgerammt und teilweise gesprengt haben. (ldi)