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Hamm: Polizei hat dringenden Tatverdacht! Mutmaßlicher Mörder von Hannah in Haft

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

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Hamm. Furchtbares Verbrechen am Sonntag in Hamm! Die 25-jährige Hannah wurde nach einer Party-Nacht ermordet.

Ein Passant hat in den frühen Morgenstunden im Park am Oberlandesgericht Hamm eine halbnackte Frauenleiche entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde nun zum zweiten Mal festgenommen. Die Beweise gegen ihn sind erdrückend!

Bereits am Montag wurde der 27-Jährige in dem Fall festgenommen. Kurz darauf wurde er zwar wieder entlassen, blieb aber im Kreise der Verdächtigen. Nun kam der Mann erneut in U-Haft. Er soll am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Hamm: Hannahs Leiche im Park gefunden – Verdächtiger erneut in U-Haft

Das Todesopfer wurde halbnackt am Ufer des Ahseteichs am Oberlandesgericht Hamm gefunden. Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei ermittelt.

Wir halten dich über alle Entwicklungen in unserem News-Blog auf dem Laufenden.

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Donnerstag, 23.09.2021

17.15 Uhr: Polizei erlässt Haftbefehl gegen mutmaßlichen Mörder von Hannah

Wie die Polizei aus Dortmund berichtet, hat das zuständige Amtsgericht Hamm, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund, am Donnerstagnachmittag einen Haftbefehl gegen den 27-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen.

Mittwoch, 22.09.2021

20.10 Uhr: Mutmaßlicher Mörder von Hannah festgenommen! Drei Beweise belastet ihn schwer

Die „Bild“-Zeitung berichtet über weitere Details nach der erneuten Festnahme des 27-Jährigen. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte, wurden an einem Messer aus der Wohnung des Verdächtigen Blutspuren des Opfers festgestellt.

Ein weiterer krasser Beweis: Auf seinem Smartphone konnten zwei gelöschte Foto wiederhergestellt werden – von der Leiche!

Mehr noch: Unter den Fingernnägel der toten Frau wurden zudem DNA-Spuren des Mannes nachgewiesen. „Es besteht dringender Tatverdacht“, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen laut WDR.

Bei seiner ersten Festnahme hatte der Verdächtige bestritten, die 25-jährige Hannah umgebracht zu haben. Ein erster DNA-Abgleich aus dem Intimbereich ergab auch keine Übereinstimmung mit ihm. Nun wurden allerdings weitere Spuren, etwa unter ihren Fingernägeln, ausgewertet.

17.55 Uhr: Verdächtiger erneut festgenommen

Der schon einmal festgenommene Verdächtige befindet sich erneut in U-Haft. Der Mann soll bereits in der Vergangenheit einschlägig straffällig geworden sein.

14:53 Uhr: Verdächtiger stand schon wegen Sexualdelikten vor Gericht

Laut RTL soll der Hauptverdächtige in dem Fall schon zweimal wegen den Sexualdelikten vor Gericht gestanden haben. Einmal sei es zu einer Bewährungsstrafe gekommen. In einem anderen Verfahren soll der 27-Jährige freigesprochen worden sein.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund konnte auf Anfrage von DER WESTEN bestätigen, dass der Verdächtige bereits mit Sexualdelikten in Verbindung gebracht wurde. Weitere Informationen konnte sie nicht bestätigen.

Dienstag, 21.09. 2021

14.11 Uhr: Polizei sucht diese beiden Frauen

Anwalt Dennis Kocker schilderte außerdem, es habe einen negativen DNA-Abgleich gegeben, also keine Spuren seines Mandanten am Opfer.

Berichte, nach denen sein Mandant in der Nacht zu Sonntag Sex mit dem späteren Opfer gehabt habe, bestätigte er ausdrücklich nicht. Der 27-Jährige sei zwar in der besagten Nacht in einem Club gewesen und habe einvernehmlichen Sexualverkehr mit zwei ihm nicht weiter bekannten Frauen gehabt.

Sein Mandant „vermute“ aber, dass es sich dabei nicht um die später Getötete gehandelt habe. Staatsanwalt Felix Giesenregen sagte dazu, der 27-Jährige habe angegeben, dass ihm eine der beiden Frauen ihren Vornamen nannte, der mit dem des Opfers übereinstimme. Die Frauen sollten sich als Zeugen melden.

11.14 Uhr: Anwalt des Verdächtigen meldet sich zu Wort

Der 27-Jährige bestreitet alle Vorwürfe der Polizei vehement. Jetzt meldet sich sein Anwalt Dennis Kocker zu Wort. Sein Mandat habe mit dem Tod des 25 Jahre alten Opfers nicht zu tun, sagte Rechtsanwalt am Dienstag der Deutschen Presseagentur. Der 27-Jährige war am Sonntag in seiner Wohnung festgenommen worden, ist aber seit gestern wieder auf freiem Fuß.

10.14 Uhr: Was geschah in der Nacht in Hamm?

Die Staatsanwaltschaft hält sich weiter bedeckt zum Tathergang. Berichte der „Bild“, dass die Frau vor ihrem Tod missbraucht worden sei, bestätigten die Behörden genauso wenig wie mehrere Stichverletzungen, die zu ihrem Tod geführt haben sollen. Stattdessen spricht die Staatsanwaltschaft weiterhin aus ermittlungstaktischen Gründen von einem „gewaltsamen Todesgeschehen“.

09.39 Uhr: Polizei verfolgt weiter heiße Spur in Hamm

Die Ermittler haben eine heiße Spur. Sie führt weiter zu einem 27-Jährigen. Doch noch können die Beamten dem Mann nichts beweisen. Allerdings stellen die Behörden klar, dass der junge Mann weiter als der Hauptverdächtige gilt. Sie müssen jetzt Beweise liefern, um den Tatverdacht zu erhärten.

08.43 Uhr: Der Schock über das gewaltsame Verbrechen sitzt im Hamm tief. Bürger haben am Fundort der Leiche Kerzen und Blumen aufgestellt.

08.12 Uhr: Taucher suchen nach Beweismittel

Wie kam es zu der schrecklichen Tat am Oberlandesgericht Hamm. Diese Frage versuchen die Ermittler zur Zeit zu bewantworten. Wichtige Hinweise dazu könnte eine Tatwaffe liefern. Deshalb haben Taucher am Montag stundenlang den kleinen See am Tatort abgesucht. Beweise konnten sie allerdings keine finden.

06.59 Uhr: Tatverdächtiger freigelassen!

Mangels Beweisen musste der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Der Tatverdacht gegen den Mann konnte bisher nicht erhärtet werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagabend mit. Nähere Details wollten die Beamten zu dem Mann nicht nennen.

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Montag, 20.09.2021

14.31 Uhr: Verdächtiger in Hamm festgenommen

Erfolgsmeldung aus Hamm: Die Ermittler bestätigen die Festnahme eines Verdächtigen. Die Staatsanwaltschaft erwägt, ihn am Abend dem Haftrichter vorzuführen.

11.13 Uhr: HIER wurde das Opfer zuletzt gesehen

Die Ermittler rekonstruieren nach Auskunft des zuständigen Staatsanwalts am Montag, wo sich das Todesopfer vor der Gewalttat aufgehalten hat.

Wie Felix Giesenregen gegenüber DER WESTEN bestätigt, hat sich die Frau in der Nacht vor ihrem Tod in der Hammer Innenstadt aufgehalten.

Ein weiterer bestätigter Anhaltspunkt, über den zuerst die „Bild“ berichtet hatte: 100 Meter entfernt wurde ein Fahrrad auf einem Gehweg gefunden. Es muss nun geprüft werden, ob es der 25-Jährigen gehörte, sie womöglich davon heruntergerissen worden war.

07.53 Uhr: Staatsanwalt bestätigt gewaltsames Todesgeschehen

Der zuständige Staatsanwalt Felix Giesenregen bestätigte, dass die Obduktionsergebnisse eindeutig sind. Er spricht von einem „gewaltsamen Todesgeschehen.“

Näherer Details können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden. Man werde jetzt die Ergebnisse analysieren. (mg/ak)