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Hagen: Mann streift nachts mit Messer durch Innenstadt – drei Verletzte!

In Hagen konnte die Polizei einen Mann stoppen, der scheinbar willkürlich mit dem Messer auf Menschen losging.

Hagen Messer
u00a9 IMAGO / Gottfried Czepluch

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Ein erschreckender Fall in Hagen wirft Fragen auf. Ein Mann streifte am Freitag (10. Februar) durch die Innenstadt – mit einem Messer im Gepäck.  

Drei Personen verletzt er dabei. Allen drei Opfern verpasste er die gleiche Wunde. Die Polizei nahm die Verfolgung des Täters auf.

Hagen: Messerangriff auf Passanten

Gegen 22.15 Uhr eilte ein 25-jähriger Mann auf die Polizeiwache in der Innenstadt. Er zeigte den Beamten eine Stichwunde am Oberschenkel. Während die Polizisten ihn erstversorgten, berichtete er, wie es zu der Verletzung kam. Ein Unbekannter habe ihn am Graf-von-Galen-Ring wie aus dem Nichts mit einem Messer attackiert.

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Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung nach dem Angreifer ein. Etwa eine Stunde später kam zu einem fast identischen Vorfall – auch ganz in der Nähe des ersten Tatorts. Ein 19-Jähriger wurde ebenfalls durch ein Messer am Oberschenkel verletzt. Die Beschreibung des Täters deckte sich mit der des ersten Verletzten.

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Festnahme! Polizei steht vor Rätsel

Von da an arbeitete die Polizei mit Hochdruck daran, den Täter ausfindig zu machen. Noch während den Fahndungsarbeiten kam heraus, dass ein dritter Mann mit einer ähnlichen Wunde im Krankenhaus behandelt werde. Der Täter griff den 28-Jährigen gegen 0 Uhr am Bergischen Ring an und flüchtete anschließend. Auch benachbarte Polizeibehörden kamen zur Hilfe. Letztlich konnten die Beamten den Mann am Bergischen Ring gegen 1 Uhr nachts stellen und ihm die Handschellen anlegen.


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Es handelte sich um einen 24-Jährigen. Was den jungen Mann zu dieser irren Tat getrieben hat, ist bislang noch völlig unklar. Von der Tatwaffe fehlt zunächst auch jede Spur. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zum Glück waren die drei Opfer jedoch nicht so schwer verletzt, dass Lebensgefahr bestand.