Von Duisburg über Essen bis Dortmund: Das Ruhrgebiet steht unter Schock – jetzt schadet Corona auch der Currywurst

Schicht im Schacht - Die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet

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Oh nein, nicht auch noch das. Duisburg, Essen, Dortmund und das weitere Ruhrgebiet steht unter Schock.

Denn jetzt hat sich herausstellt, dass das Coronavirus in Duisburg, Essen, Dortmund und ganz Deutschland der Currywurst böse geschadet hat.

Duisburg, Essen, Dortmund: Riesen-Schock für alle Currywurst-Fans!

Denn sie hat eine wichtige Spitzenposition verloren: den ersten Platz unter den Kantinenlieblingen! Den hat sich im vergangenen Jahr ein anderer Klassiker erobert: die guten alten Spaghetti Bolognese. Das teilte der Catering-Anbieter Apetito mit.

Zuvor hatte die Currywurst ihren ersten Platz auf den Tellern der Deutschen ganze 28 Jahre lang eisern verteidigt. Dass sie plötzlich nur noch auf Platz 2 liegt, lässt sich laut Apetito mit der Corona-Pandemie begründen.

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Das ist die Currywurst:

  • Das beliebte Gericht besteht aus einer Brat- oder anderen Brühwurst, die in der Regel in Stücke geschnitten und in einer tomatenhaltigen Sauce mit Currypulver serviert wird
  • Auf dem Speiseplan steht die Wurst seit der Nachkriegszeit und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit
  • Über 800 Millionen Currywürste werden jährlich in Deutschland verzehrt, 28 Mal in Folge machten ihre Fans sie zum beliebtesten Kantinenessen
  • Die beliebteste Beilage sind natürlich Pommes

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Vor Ort in den Kantinen essen war nur selten möglich. Und Pommes schmecken frisch und somit knackig am besten. Wer also von der Kantine einen langen Weg zum eigenen Schreibtisch hatte, der entschied sich womöglich eher für andere Speisen. Vielleicht spielte auch das Lockdown-bedingte Fernweh dem Pastagericht in die Karten...

Duisburg, Essen, Dortmund: Tiefkühlkost wieder beliebter

Die Pandemie machte sich für Apetito allerdings nicht nur durch veränderte Essensvorlieben in den zeitweise geschlossenen Kantinen bemerkbar. Insgesamt lagen die Umsätze der Firmengruppe, zu der auch der Tiefkühlkost-Hersteller Costa Meeresspezialitäten gehört, 2020 mit gut einer Milliarde Euro zwar auf Vorjahresniveau.

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Doch veränderten sich die Anteile der einzelnen Geschäftssegmente am Umsatz deutlich. Im Geschäft mit Kindertagesstätten, Schulen und Betriebsrestaurants musste der Konzern wegen des Lockdown und des Homeoffice-Booms deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen.

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Umso besser lief allerdings das direkte Geschäft mit den Verbrauchern. Vor allem der Bereich Essen auf Rädern, also die Verpflegung von Seniorinnen und Senioren zuhause, wuchs stark – in Deutschland um 23 Prozent.

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Auch die Tiefkühlkost-Tochter Costa erzielte ein deutliches Wachstum. Gleiches gelte für das Onlinegeschäft. (vh mit dpa)

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