Rente mit 300-Euro-Bonus? DIESER Trick ermöglicht jedem das Geld vom Staat

Bürgergeld, Aktienrente und Kindergrundsicherung: Diese Reformen kommen

Bürgergeld, Aktienrente und Kindergrundsicherung: Diese Reformen kommen

Wir stellen einige der geplanten Sozial-Reformen der Ampelkoalition vor.

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Rund 21 Millionen Menschen in Deutschland beziehen Rente und der Großteil von ihnen dürfte sich in den letzten Wochen sehr geärgert haben.

Denn während Arbeitnehmer sich über einen Energiebonus in Höhe von 300 Euro freuen dürfen, um von den gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten entlastet zu werden, gehen Rentner leer aus. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, zusätzlich zur Rente auch die Pauschale zu kassieren.

Rente: Rentner müssen nur eine Sache tun, um 300-Euro-Pauschale zu bekommen

Voraussetzung für die Auszahlung der von der Bundesregierung beschlossenen Energiepauschale ist eine einkommenssteuerpflichtige Erwerbstätigkeit – Rentner fallen also grundsätzlich aus der Maßnahme raus. Stattdessen sollen diese ab 1. Juli durch eine Erhöhung der Rente finanziell entlastet werden (hier mehr dazu).

Doch für Rentner gibt es trotzdem die Möglichkeit, die 300 Euro Pauschale zu erhalten, wie CDU-Steuerexpertin Antje Tillmann gegenüber „Bild“ erklärt.

Dafür müssen Betroffene nur eine Sache tun: Im laufenden Jahr 2022 eine bezahlte Tätigkeit aufnehmen – und der muss nicht mal in Vollzeit sein. Im Gegenteil: „Es reicht aus, dass zum Beispiel ein Rentner einmal im Jahr 2022 eine Stunde auf seinen Enkel aufpasst und dafür von seinen Kindern 12 Euro Mindestlohn im Rahmen eines Minijobs oder aus selbstständiger Tätigkeit erhält“, rät Tillmann.

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Rente: Ein Tag Arbeit im Jahr reicht aus

Diese Einkünfte müssen anschließend in der Steuererklärung angegeben werden, um im Mai 2023 die Energiepreispauschale zu erhalten. Jeder Rentner hat also die Möglichkeit, sich entweder bei der Minijob-Zentrale um einen 450-Euro-Job zu besorgen – oder eben eine„selbstständige Arbeit“ wie Baby-Sitting anzugeben.

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Laut Finanzministerium ist der Renten-Tipp von Expertin Antje Tillmann legal: „Ein Dienstverhältnis kann auch eine geringfügige Beschäftigung sein“, zitiert „Bild“. Wichtig ist dabei allerdings ein entsprechender Nachweis über die Arbeitsleistung – bestenfalls ein Kontoauszug, der zeigt, dass tatsächlich ein Gehalt gezahlt wurde. (kv)