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Ampel-Koalition: Jetzt zerlegt sogar schon Thomas Gottschalk die Scholz-Regierung

Feuer frei auf die Ampel-Koalition: Auch Thomas Gottschalk ließ sich eine scharfe Bemerkung nicht entgehen.

© IMAGO / Bildagentur Monn, IMAGO / Bernd Elmenthaler (Fotomontage)

Thomas Gottschalk: Die Karriere des großen Entertainers

Gerhard Schröder setzte sich 1999 auf seine „Wetten, dass…?“-Couch. Damals bekannte der Entertainer sogar, er habe ihn als neuen Regierungschef nach der Kohl-Ära gewollt. Angela Merkel gab ihm einen Korb, den aktuellen Bundeskanzler Scholz wollte Thomas Gottschalk wahrscheinlich gar nicht in seiner Show haben. Er gibt der Ampel-Koalition in seiner letzten ZDF-Samstagabendshow einen mit.

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Sowieso zeigt sich der Showmaster in seiner letzten Sendung angriffslustig.

Gottschalk schießt gegen die Ampel-Regierung: „Geht bergab“

Eine Spitze gegen Kanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner will sich Gottschalk in seiner Abschiedssendung nicht nehmen lassen. Insbesondere angesichts der aktuellen Haushaltskrise und der schwächelnden Wirtschaftslage.

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Bei der Außenwette an der Stanserhorn-Bahn in der Schweiz schießt der Entertainer sarkastisch los: „Bergab geht’s sogar in der Schweiz von alleine. Wir brauchen Hilfe der Politik in Deutschland, dass es bergab geht!“ Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger lacht leicht verlegen auf der Couch – der Witz war ihm wohl zu politisch. Schauspieler Jan-Josef Liefers kann schon breiter lächeln. Dem Publikum in Offenburg gefällt die Bemerkung jedenfalls, es gibt großen Applaus.

Entertainer teilt nochmal aus – diesmal gegen den Zeitgeist

Vor einem Millionenpublikum zur besten Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen beklagt der 73-Jährige später noch, dass er im TV nicht mehr so frei sprechen könne wie zu Hause. Sprechverbote, weil sonst Shitstorms drohen. Ob die Ampel-Parteien auch daran schuld seien, ließ er offen.


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Vielleicht aber gibt es auch einfach nur mehr Widerspruch als noch den in den 1980er- und 1990er-Jahren, weil die Zuschauer mündiger geworden sind?