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Bundestag: Tränenausbruch am Rednerpult! Reaktion des Parlaments bereitet Gänsehaut

Die Ampel-Minister Habeck, Baerbock, Lindner privat

Sie sind die Ampel-Minister und Teil der Regierung um Bundeskanzler Olaf Scholz. Annalena Baerbock (Grüne), Robert Habeck (Grüne) und Christian Lindner (FDP). In der aktuellen Bundesregierung ist Baerbock Außenministerin, Habeck Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Lindner Bundesfinanzminister. Doch was ist über das Privatleben der dreien bekannt?

Tränen fließen im Deutschen Bundestag eher selten. Hitzige Diskussionen stehen eigentlich an der Tagesordnung.

Am Donnerstag war das aber anders. Es kam zu emotionalen Szenen im Bundestag, die den ein oder anderen zu Tränen rührte.

Bundestag: Emotionale Stimmung in Berlin – weil SIE dort zu Besuch sind

In der Regel geht es in der deutschen Politik und dem Bundestag eher unemotional zu. Der 27. Januar bildete aber eine Ausnahme – an diesem Donnerstag ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz genau 77 Jahre her.

Anlässlich dieses Holocaust-Gedenktages waren die Überlebende Inge Auerbacher und der israelische Parlamentspräsident Mickey Levy zu Gast im Parlament in Berlin.

Zunächst mahnte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas an, dass der Antisemitismus auch heute da ist: „Er findet sich nicht nur am äußersten Rand. Er ist ein Problem unserer Gesellschaft, der ganzen Gesellschaft.“ Das sei nicht hinnehmbar.

Dann hatte Zeitzeugin Inge Auerbacher das Wort.

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Bundestag: Berührende Rede von Holocaust-Überlebender

Die 87-Jährige erinnerte an ihre Kindheit, in der sie als Siebenjährige in das KZ Theresienstadt deportiert wurde. „Die wichtigsten Worte für uns waren: Brot, Suppe, Kartoffeln“.

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20 Familienmitglieder verlor Auerbacher durch die Gräueltaten der Nazis, litt nach der Zeit im KZ mehrere Jahre an Tuberkuolse. Sie stellt klar: „Die Vergangenheit darf nie vergessen werden.“ Judenhass sei in Deutschland und der Welt noch immer verbreitet – „diese Krankheit muss so schnell wie möglich geheilt werden.“

Nach ihrer Rede sank die 87-Jährige in die Arme des israelischen Parlamentspräsidenten Mickey Levy, dessen anschließende Worte nicht weniger emotional waren.

Bundestag: Politiker bricht in Tränen aus

Er betonte, dass zwischen Deutschland und Israel Wunden existieren, „für die es nie eine Heilung geben wird“ – doch beide Nationen hätten es auch geschafft, sich aus dem „nationalhistorischem Trauma zu erheben“.

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Der Bundestag, damals der Reichstag, sei der Ort gewesen, „wo die Menschheit die Grenzen des Bösen gedehnt hat“. Die Mahnung des Holocaust lautet daher „Nie wieder“ und sie darf nicht vergessen werden, so Mickey Levy. Am Ende seiner Rede, als er das jüdisches Gebet Kaddisch vortrug, begann er zu weinen. Danach beendete der israelische Politiker seine Rede, woraufhin das ganze Parlament minutenlang applaudierte.

Auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz zeigten sich ergriffen. (kv)