Armin Laschet: Plagiats-Schock! „Möchte um Entschuldigung bitten“

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Mit seiner Wahl zum CDU-Parteichef ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einer der aussichtsreichsten Kandidaten aufs Kanzleramt geworden.

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Schon wieder ein Plagiats-Hammer! Nachdem Annalena Baerbock Plagiate in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ vorgeworfen wurden, holt der nächste Plagiats-Skandal jetzt den Kanzlerkandidaten der CDU, Armin Laschet, ein.

Armin Laschet soll in seinem Buch „Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance“ aus dem Jahr 2009 an einer Stelle abgeschrieben haben, ohne die entsprechende Quelle zu nennen. Auch Armin Laschet selbst hat sich zu dem Vorwurf geäußert und Fehler eingestanden.

Armin Laschet: Plagiats-Skandal droht! „Möchte ausdrücklich um Entschuldigung bitten“

„Mindestens ein Urheber des im Buch verwendeten Materials wird weder im Fließtext noch im Quellenverzeichnis genannt“, sagte Armin Laschet am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Um zu klären, ob es weitere Fehler gibt, werde ich unverzüglich die Prüfung des Buchs veranlassen.“

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Das ist Armin Laschet:

  • geboren am 18. Februar 1961 in Aachen
  • seit 2017 Ministerpräsident von NRW
  • Vorsitzender der Landesfraktion der CDU
  • Kandidat für Vorsitz der Bundes-CDU und damit wäre er vermutlich auch Kanzlerkandidat
  • während Corona-Krise drängte Laschet früh auf Lockerungen
  • sprach sich vor deren Einführung gegen die Gleichstellung der homosexuellen Ehe mit der konventionellen Ehe aus

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Es gebe in dem Buch offenkundig Fehler, die er verantworte, erklärte Laschet. „Dafür möchte ich ausdrücklich um Entschuldigung bitten, denn sorgfältiges Arbeiten beim Verfassen von Werken und die Achtung des Urheberrechts sind für mich auch eine Frage des Respekts vor anderen Autoren.“

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Auf Twitter trendete zuvor das Hashtag „Laschetschreibtab“. Dort hatte der Publizist und Berater Karsten Weitzenegger ein entsprechenden Ausschnitt von Laschets Buch und einem von ihm geschriebenen Paper veröffentlicht. Zuvor hatte ihn eigenen Aussagen zufolge der bekannte Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder darauf aufmerksam gemacht.

Laschet war erst zuletzt wegen seines Lachens im Hochwassergebiet in NRW heftig kritisert worden. Er wurde bei einem Besuch im von den Fluten zerstörten Erftstadt dabei gefilmt, wie er während einer ernsten Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an die Betroffenen im Hintergrund Scherze reißt und ausgelassen lacht. Nun also die nächste Klatsche für den CDU-Chef.

Armin Laschet warb in Buch für neue Integrationspolitik

In dem Buch forderte der heutige NRW-Ministerpräsident eine „dritte deutsche Einheit“: Nach der Eingliederung der Vertriebenen und der Wiedervereinigung stehe jetzt die Integration der Zuwanderer an.

Er habe das Werk in seiner damaligen Funktion als nordrhein-westfälischer Integrationsminister verfasst, sagte Laschet. „Es ist ein Debattenbeitrag und er diente dazu, die Arbeit des ersten Integrationsministeriums Deutschlands darzustellen und für eine neue Integrationspolitik bundesweit zu werben. Dementsprechend wurde für das Buch auch auf Ausarbeitungen des Ministeriums Rückgriff genommen.“ Dies gehe aus dem Literaturverzeichnis und der Danksagung hervor.

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Der Reinerlös des Buchs sei an das Integrationsprojekt „Coach e.V.“ gespendet worden, das eng mit der Arbeit des Ministeriums verbunden gewesen sei, was seit 2009 bekannt sei. (dav/dpa)

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