Bundestagswahl: Umfrage-Hammer! Klatsche für Laschet – das dürfte ihm nicht gefallen

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Mit seiner Wahl zum CDU-Parteichef ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einer der aussichtsreichsten Kandidaten aufs Kanzleramt geworden.

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Rund zwei Monate vor der Bundestagswahl 2021 ändern sich die Umfrage-Werte sehr schnell – nun muss die Union in einer Umfrage eine ordentliche Ohrfeige hinnehmen.

Die Ergebnisse der Umfrage wirken wie eine verspätete Folge der fragwürdigen Auftritte des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet im Rahmen der Flut-Katastrophe. Werden diese Fehltritte für die CDU/CSU nun doch noch ein Problem im Hinblick auf die Bundestagswahl am 26. September?

Bundestagswahl: Umfrage-Klatsche für Laschet

Im Vergleich zur Vorwoche sank die Union um ganze zwei Prozentpunkte auf 27 Prozent, wie aus der Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ hervorgeht. Einen derart schlimmen Verlust hatten CDU/CSU zuletzt Ende April einbüßen müssen, als der ewige Kampf um die Kanzlerkandidatur zwischen Armin Laschet und Markus Söder der Union schwer zu schaffen gemacht hatte.

Die Profiteure der Verluste bei CDU/CSU sind jedoch nicht die größten Konkurrenten der Union im Kanzler-Rennen. Denn die Grünen blieben wie in der Vorwoche bei Umfrage-Werten von 18 Prozent, während die SPD nur marginal von 16,5 auf 17 Prozent zulegte.

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Mehr zu Armin Laschet:

  • Der 61-Jährige ist Kanzlerkandidat von CDU und CSU.
  • Er ist 1,72 Meter groß – Merkel kommt auf 1,65 Meter.
  • Laschet soll ein direkter Nachfahre von Karl des Großen sein.
  • Seit 2017 ist er Ministerpräsident von NRW, seit 2021 CDU-Bundesvorsitzender
  • Armin Laschet lebt in Aachen und hat mit Ehefrau Susanne drei erwachsene Kinder (zwei Söhne und eine Tochter)

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Stattdessen gewannen die FDP (13 Prozent) und die Linken (7 Prozent) je einen Prozentpunkt. Die AfD kam an diesem Sonntag auf 11 Prozent (Vorwoche: 11,5 Prozent).

Die Stimmen-Verluste der CDU/CSU könnte eine Konsequenz der Missgeschicke sein, die Laschet sich während der Flut-Katastrophe vor einer Woche geleistet hatte. Zunächst hatte der NRW-Präsident im Hintergrund gescherzt und gelacht, als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im von der Flut schlimm getroffenen Erftstadt eine Rede hielt. Später leistete Laschet sich einen äußerst unsouveränen Auftritt im WDR, wofür er erneut mächtig kritisiert wurde.

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