Armin Laschet: CDU „im Panikmodus“ – jetzt wurde in der Fraktion das Unvorstellbare ausgesprochen

CDU: Das ist die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

CDU-Parteichef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kandidierte bei der Bundestagswahl 2021 als Kanzler für die Union.

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Die Nervösität bei CDU und CSU wird immer größer. Die Angst vor einem katastrophalen Ergebnis bei der Bundestagswahl geht um. In neuesten Umfragen ist die Union auf 22 bis 24 Prozent abgesackt. Armin Laschet ist als Kanzlerkandidat zu einer Belastung geworden.

Nun wurde in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion das ausgesprochen, was in der deutschen Politik bislang undenkbar war! In einer digitalen Sitzung äußerten mehrere Abgeordnete mit deutlichen Worten („Es ist beschissen“) ihren Unmut über den Wahlkampf.

Armin Laschet: CDU/CSU „im Panikmodus“ – jetzt wurde in der Fraktion das Unvorstellbare ausgesprochen

Wie die Bild-Zeitung erfahren hat, soll die Düsseldorfer CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel den Kanzlerkandidaten Armin Laschet zum Rücktritt aufgefordert haben! Er solle Konsequenzen ziehen, „wenn in zwei Wochen die Umfragewerte nicht besser werden“. Weiter soll sie gesagt haben: „Es ist besser, kurz und schmerzhaft zu reagieren, als gemeinsam unterzugehen.“

Auch CSU-Chef Markus Söder stichelt munter weiter aus Bayern. So sagte der Bayern am Sonntag im Gespräch mit der Bild-Zeitung auf die Frage, ob es doch noch einen Kandidatenwechsel geben könnte: „Die Messe ist da eigentlich gelesen.“ Eigentlich!

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Die aktuellen Umfragewerte für CDU/CSU vor der Bundestagswahl:

  • Infratest dimap (ARD): 23 Prozent
  • Civey (Spiegel): 24 Prozent
  • Kantar (Focus): 22 Prozent
  • Forsa (RTL/n-tv): 23 Prozent
  • INSA (Bild): 25 Prozent

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CDU-Führung verärgert die FDP: „In der Union herrscht offenbar Panik“

Nun scheint es sich die Union auch noch mit dem Wunschkoalitionspartner FDP zu verscherzen! Die Liberalen sind sauer über eine Attacken aus dem Konrad-Adenauer-Haus. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte dem „Spiegel“: „Wer FDP wählt, muss in Kauf nehmen, dass er am Ende mit Saskia Esken und Kevin Kühnert am Kabinettstisch aufwacht." Die FDP sei keine Garantie für eine Regierung „der bürgerlichen Mitte“.

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Die FDP kontert nun masiv. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Marco Buschmann erklärte laut „Spiegel“: „In der Union herrscht offenbar Panik oder politische Orientierungslosigkeit“.

Ähnlich äußerte sich FDP-Generalsekretär Volker Wissing: „CDU im Panikmodus: Sie hat keine überzeugenden Positionen, keine überzeugenden Personen, keine überzeugenden Visionen für das Land. Daran ist mit Sicherheit nicht die FDP schuld.“

Der Chef der Julis, Jens Teutrine, twitterte: „Und wer CDU wählt, muss in Kauf nehmen, dass Deutschland weiter stillsteht. Achja: Maaßen bekommt man noch obendrauf. Scheuer und Karliczek könnten auch noch Minister bleiben, inklusive Habeck als Finanzminister. Besser die FDP ist am Start und lässt Schwarz-Grün nicht allein.“