Whatsapp: Dringende Warnung an alle Nutzer – „Betrifft uns alle“

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

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Weckruf vom Whatsapp-Chef persönlich!

Eine Überwachungssoftware könnte etliche Handys von Regierungsbeamten, Anwälten, Menschenrechtlern und Co. ausgespäht haben – Whatsapp-Nachrichten inklusive. Laut des Experten zeige das: Die Smartphones aller Nutzer könnten bedroht sein.

Whatsapp: Dringende Warnung an die Nutzer

Konkret hat Whatsapp-Chef Will Cathcart mit dem „Weckruf“ Enthüllungen zur Überwachungssoftware Pegasus der israelischen Firma NSO gemeint. Mit dieser Software seien möglicherweise etliche Handys von Journalisten, Menschenrechtlern, Politikern und Geschäftsleuten ausgespäht worden.

„Mobiltelefone sind entweder für jeden sicher oder sie sind nicht für jeden sicher“, sagte er der britischen Zeitung „The Guardian“. „Wenn das Journalisten auf der ganzen Welt betrifft, wenn das Verteidiger von Menschenrechten auf der ganzen Welt betrifft, dann betrifft das uns alle.“

Hinzu kommt: Die aktuellen Enthüllungen stimmten mit dem überein, was Whatsapp NSO bereits 2019 vorgeworfen habe.

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Das ist Whatsapp:

  • Der Instant-Messaging-Dienst wurde 2009 in Santa Clara, USA von Jan Koum und Brian Acton gegründet
  • 2014 kaufte Facebook Inc. Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar auf
  • Die Anwendung gibt es für Android- und Apple-Nutzer
  • Du kannst darüber nicht nur Text- und Sprachnachrichten sowie Bilder verschicken, sondern auch telefonieren
  • Wegen mangelndem Datenschutz steht Whatsapp immer wieder in der Kritik

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Bereits im Jahr 2019 seien rund 1400 Whatsapp-Nutzer, darunter hochrangige Regierungsbeamte auf der ganzen Welt, bei einem Angriff mit der Spionagesoftware ins Visier genommen worden.

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Whatsapp: Facebook mit schlimmem Vorwurf gegen israelische Firma

Facebook, dem WhatsApp gehört, hatte NSO daher 2019 in den USA verklagt. Der Vorwurf lautet, NSO habe versucht, sich über eine später geschlossene Sicherheitslücke bei WhatsApp Zugriff auf Hunderte Smartphones zu verschaffen.

NSO wehrt sich vor Gericht. Die Firma betont, dass Verträge mit Kunden wegen des Verdachts von Menschenrechtsverletzungen gekündigt worden seien.

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Die NSO Group behaupte, dass eine große Anzahl von Regierungen ihre Software kaufe, sagte Cathcart. „Das bedeutet, dass diese Regierungen (...) das finanzieren.“

Das wirft die NSO Group Whatsapp vor

Die NSO Group warf dem Whatsapp-Chef vor, absichtlich irreführende Aussagen zu verbreiten. Ihre Produkte, die an „sicherheitsüberprüfte“ ausländische Regierungen verkauft würden, könnten nicht für Cyberüberwachung in den USA verwendet werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur.

„Keinem ausländischen Kunden wurde jemals eine Technologie gewährt, die es ihm ermöglichen würde, auf Telefone mit US-Nummern zuzugreifen.“ Die NSO Group habe zudem keinerlei Einblick in die Daten ihrer Kunden. (vh mit dpa)