Wetter in Deutschland: Experte mit beunruhigender Prognose – „Es beginnt zu brodeln“

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Das Wetter in Deutschland zeigt sich derzeit immer öfter von seiner extremen Seite.

Statt sommerlichem Sonnenschein kracht, rumpelt und regnet es gefühlt am laufenden Band. Das Wetter in Deutschland zeigt sich seit Wochen von seiner eher ungemütlichen Seite.

Und wenn man den Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Glauben schenken will, geht es mit dem Wetter in Deutschland erst einmal genauso weiter. Schuld daran ist eine unangenehme Wetterlage, die bereits seit Mitte Juni konstant anhält.

Wetter in Deutschland: Schon länger Gewitter-Sommer! Wie geht jetzt es weiter?

DWD-Meteorologe Markus Übel vergleicht die Situation mit einem Kochtopf: „In der Luft sind viel Energie und Feuchtigkeit. Es beginnt zu brodeln, irgendwann platzen die Blasen.“ Warme Luftmassen werden vom Boden in die Höhe gedruckt, dort kühlen sie ab und werden zu Wolken. Diese bauen sich Gewitterkomplexen ab – und entladen sich vielerorts mit heftigem Starkregen.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Und ähnlich unbeständig geht es weiter. „Ein Tief drückt dem nächsten Tief quasi die Klinke in die Hand“, so der DWD.

Zum Start in die neue Woche bringt ein Tief über Westeuropa feuchtwarme Luft nach Deutschland – und bringt weitere Starkregenfälle, Schauer und Gewitter mit sich.

Ungewöhnlich viele Unwetter? Experte: „Da ist noch Luft nach oben“

Also mindestens noch eine weitere Woche im Gewitter-Sommer 2021! Aber ist der Sommer in diesem Jahr tatsächlich so schlimm wie er sich anfühlt? Meteorologe Markus Übel kommt zu einer überraschenden Einschätzung.

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Zwar habe es in diesem Sommer tatsächlich überdurchschnittlich viel geregnet – doch bis zu einem Rekord sei „noch Luft nach oben“. Stattdessen komme das Gefühl eines Unwetter-Sommers eher daher, dass die Unwetter sich auf größere Flächen verteilen – und demnach mehr Menschen etwas davon abbekommen. „Sonst gehen Gewitter eher punktuell nieder“, erklärt Übel. „Viele Menschen bekommen es deshalb nicht mit, wenn es im Nachbarort kracht.“

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Grundsätzlich gehören sowohl kräftige Niederschläge als auch Gewitter und wechselhaftes Wetter zu einem Sommer dazu, so der Experte. (at, mit dpa)

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