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Tinder: Frauen machen seit Corona schlimme Erfahrungen mit Dating-Apps

Das ist WhatsApp

Wir werfen einen Blick auf den beliebtesten Instant-Messenger Deutschlands: WhatsApp.

Schock-Nachricht für Nutzerinnen der Dating-App Tinder!

Wer heutzutage seinen Traummann sucht, hofft nicht mehr länger darauf, zufällig angesprochen zu werden. Viele Frauen nehmen ihr Schicksal lieber selbst in die Hand – mithilfe von Flirtapps wie Tinder, Bumble und Co. Doch das vermeintliche Traumdate mit einem Unbekannten birgt für viele Frauen eine große Gefahr.

Tinder: Viele Frauen melden Männer nach dem Date

Während der Corona-Pandemie hat die Zahl der Dating-App-Nutzer und -Nutzerinnen deutlich zugenommen. Partys fanden nicht statt, Restaurants waren geschlossen: Liebeshungrige mussten sich andere Wege suchen, um nicht vor Einsamkeit einzugehen.

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Doch wie das Format „Vollbild“ des SWR aufdeckt, soll nicht nur die Zahl der Nutzer von Dating-Apps wie Tinder gestiegen sein. Besorgniserregend ist vor allem die Zahl der sexuellen Übergriffe, die während der Pandemie stark zugenommen haben soll.

„Vereinzelt hat es diese Fälle schon vor Pandemiebeginn gegeben, in der Konzentration ist es jedoch auffällig, dass seit 2020 ein enormer Anstieg zu beobachten ist“, offenbarte eine Beraterin eines Kieler Frauennotrufs. So sollen sich allein in Kiel seit Beginn des ersten Lockdowns mindestens 100 Betroffene sexualisierter Gewalt nach Verabredungen über eine Dating-Plattform beraten haben lassen, wie es weiter heißt.

Tinder: Polizei liegen keine Daten zu Taten vor

Es dürfte aber auch schockieren, dass zahlreichen Bundesministerien und Polizeien keinerlei Informationen zu sexuellen Übergriffen bei Tinder-Dates vorliegen. Doch wie Interviews mit Betroffenen und Expertinnen zeigen, hat das seinen Grund: Denn viele betroffene Frauen, die von einem Mann während des Treffens sexuell belästigt wurden, bringen das aus Scham und Angst oft nicht zur Anzeige. Denn wer würde ihnen glauben?

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Wie ein Test von „Vollbild“ zeigt, laufen viele Betroffene aber auch mit ihrem Hilferuf bei den Dating-Apps ins Leere. Denn wer Opfer eines sexuellen Übergriffs wurde, kann dies bei Tinder, Bumble und Co. direkt melden. Angeblich sollen die Profile der Täter kurz nach der Meldung eines Vorfalls direkt gesperrt werden, sodass anderen Frauen nicht das gleiche Schicksack zuteil wird.

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So die Theorie. Die Praxis sehe allerdings anders aus. Denn anstatt dass die Dating-Apps auf die Meldungen der Betroffenen reagieren, werden diese oft ignoriert oder nur mit einer Standardnachricht beantwortet, berichtet „Vollbild“. Doch von drastischen Konsequenzen ist hier Fehlanzeige.

Auf Anfrage des SWR-Senders, teilte Tinder mit: „Es macht uns sehr betroffen, wenn jemand, egal wo, in die Hände von Kriminellen fällt und Angst, Missbrauch oder Gewalt erfahren muss. Wir arbeiten ständig daran, unsere Systeme zu verbessern, damit sich alle Nutzer unserer Apps respektiert und sicher fühlen.“ Wie viele Nutzerinnen von der Flirt-App mit ihren Hilferufen aber bereits im Regen stehen gelassen wurden, ist nicht bekannt. (lim)