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Ryanair macht es offiziell – schallende Ohrfeige für alle Passagiere

Ryanair ändert sein Image immer mehr von der Billig-Airline zur Business-Flotte – zumindest was die Preisgestaltung angeht.

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Ryanair ist eigentlich dafür bekannt, billiger als manch andere Fluggesellschaft zu sein. Dafür müssen die Passagiere allerdings beim Komfort ein paar Abstriche machen. Doch für kürzere Flüge kann man ja auch mal auf etwas Beinfreiheit verzichten. Das schmälert den Urlaub schließlich nicht.

Mittlerweile ändert sich das Image der Billig-Airline Ryanair – schon jetzt ist sie gar nicht mehr so preisgünstig wie früher. So sind die Preise bereits vergangenen Sommer durchschnittlich um 17 Prozent gestiegen. Damit ist das Thema allerdings noch nicht abgehakt.

Ryanair hebt erneut Ticketpreise an

Die Preise werden im Sommer 2024 erneut höher ausfallen als im Sommer 2023, kündigt nun Ryanair-Chef Michael O’Leary an. Somit wird ausgerechnet in der Hauptsaison das Fliegen wieder teurer. Doch wenigstens nicht erneut um 17 Prozent, sondern lediglich um etwa fünf bis zehn Prozent, so die Prognose.


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O’Leary erklärt das mit Lieferverzögerungen bei benötigten Boeing-Maschinen, was das erhoffte Wachstum der Passagierzahlen deutlich drücken dürfte. Wir haben bei anderen Airlines nachgefragt, ob sie das gleiche Problem haben und ebenfalls die Preise anheben müssen.

Ryanair-Konkurrenz nicht betroffen

Auf Nachfrage erklärt Lufthansa, dass die Lieferzeiten planmäßig eingehalten werden sollen. „Unsere Tarife sind abhängig von Angebot und Nachfrage und variieren entsprechend“, heißt es nur zu möglichen Preiserhöhungen. Eine Prognose wolle die Airline nicht angeben.



Eurowings erklärt, dass die eigene Flotte „ausschließlich aus Airbus-Flugzeugen“ bestehe. Dementsprechend sei die Fluggesellschaft nicht von den Lieferengpässen bei Boeing betroffen. Vor einer Entwicklung können sich aber sowohl Lufthansa als auch Eurowings nicht drücken – und ihre Kunden umso weniger.

Ab Mai werden sogar alle Flüge bei alles Airlines teurer, da die Bundesregierung die Luftverkehrssteuer auf Passagierflüge anhebt. Ab dem 1. März soll diese schrittweise steigen – auf etwa 15 bis 70 Euro pro Person. Mehr dazu liest du >>hier in unserem Artikel. (mit dpa)