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McDonalds völlig machtlos – Kunden schießen gegen Fast-Food-Riese: „Widerlich“

McDonalds-Kunden sind alles andere als begeistert von der Initiative, die das Fast-Food-Unternehmen verfolgt.

© Foto: imago images/Future Image

Burger King vs McDonalds - die Fast-Food-Giganten im Vergleich

Was unterscheidet die beiden Fast-Food-Riesen McDonalds und Burger King?

Regelmäßig Gutscheine und Sonder-Aktionen, Gewinnspiele und medienwirksame Werbegesichter – McDonalds tut viel dafür, um bei seinen Kundinnen und Kunden zu punkten. Dazu gehört neben immer wieder neuen Produkten auch hin und wieder ein Design-Wechsel bei den Verpackungen.

Nicht zu vergessen das Vorhaben, den Plastikverbrauch bei McDonalds zu verringern. Doch genau damit kommt der Fast-Food-Riese alles andere als gut an.

McDonalds reagiert auf Strohhalm-Gate

Auf der Facebook-Seite des Unternehmens hat McDonalds jetzt einen Verbraucher-Kommentar geteilt, in dem es heißt: „Bringt endlich den Strohhalm zurück!“ Der Konzern setzt mittlerweile nicht nur auf Pappstrohhalme, sondern auch auf Deckel mit Mundstück, durch das getrunken werden kann.

Als Reaktion kommt von McDonalds die Antwort: „Wir fühlen euch (so sehr) – auch wir trinken viel lieber aus einem Strohhalm. Aber die Zahlen sprechen nun mal für sich.“ Wie die aussehen, zeigt der Fast-Food-Riese direkt mit dieser Info: „Wir können dadurch nämlich 240 Mio. Trinkhalme (434 Tonnen Papier) pro Jahr einsparen. Das entspricht dem Gewicht von 2 Millionen Big Mac.“ Doch die Erklärung reicht vielen anscheinend nicht aus.

++ McDonalds: Kunden bleibt die Spucke weg, als sie DAS im McDrive beobachten – „Nicht korrekt“ ++

Kunden sind genervt von McDonalds‘ Strohhalmen

Unter dem Facebook-Beitrag kommentieren Kundinnen und Kunden und das alles andere als begeistert. Hier einige der Nachrichten:

  • „Ich bin auch absolut für Umweltschutz aber Trinkhalme und Löffel auf Pappe sind widerlich. Und das sogar doppelt, wenn man kleine Kinder hat. Eltern werden es verstehen.“
  • „Man schmeckt die Pappe mehr als den Shake oder das Getränk.“
  • „Lieber kein Strohhalm, als dieses Papier-Dings.“

Neben der Kritik gibt’s aber auch gleich mal ein paar Gegenvorschläge. So könnte der Fast-Food-Riese beispielsweise auf Mehrwegstrohhalme setzen, oder einfach gar keine anbieten, anstatt Pappe zu verwenden.


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Die Situation wirkt eindeutig: Auch, wenn es der Umwelt guttut, saugen die wenigsten wohl wirklich gerne an einem labbrigen Papp-Stiehl. Seit 2021 verboten sind übrigens nicht nur die Strohhalme, um die Verschmutzung der Meere zu reduzieren. Das im Juli eingeführte Gesetz verbietet auch Dinge wie Plastik-Geschirr, Luftballonstäbe, Wattestäbchen oder Verpackungen aus Styropor.