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Lotto „6 aus 49“ einfach erklärt: So funktioniert der Lotto-Klassiker

Die Variante „6 aus 49“ gilt beim Lotto als Klassiker. Aber wie wird Lotto „6 aus 49“ gespielt? Hier erfährst du es einfach erklärt.

Ein Spieler kreuzt Zahlenfelder auf einem Lotto-Tippschein der Variante "6 aus 49" an.
© imago stock&people

Lotto "6 aus 49": Das sind die 5 größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze bei "6 aus 49" in Deutschland gewonnen.

Mehr als 6,5 Millionen Menschen spielen in Deutschland eigenen Angaben zufolge regelmäßig Lotto. Sie alle vereint die Hoffnung auf die Gewinnzahlen und damit den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse (6 Richtige + Superzahl). Als beliebteste Variante gilt beim Lotto der Klassiker „6 aus 49“. Doch was verbirgt sich dahinter? Und wie wird Lotto „6 aus 49“ gespielt? Hier erfährst du es einfach erklärt.

Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, ist deutlich höher als die auf den Gewinn des Lotto-Jackpots in der höchsten Gewinnklasse mit 6 Richtigen + Superzahl. Und trotzdem spielen Millionen Menschen regelmäßig Lotto in der Hoffnung, die richtigen Gewinnzahlen in der höchsten Gewinnklasse getippt zu haben. Besonders beliebt ist die Lotto-Variante „6 aus 49“, die es in Deutschland seit 1955 gibt. Von Lotto „6 aus 49“ dürfte fast jeder hierzulande schon einmal gehört haben. Doch wieso heißt diese Lotto-Variante überhaupt so? Und wie wird „sie „6 aus 49“ gespielt? Wir klären auf und erläutern auch, wie du sogar von Zusatzlotterien profitieren kannst.

So funktioniert Lotto „6 aus 49“

Das Schöne am Lotto ist, dass es jeder ab 18 Jahren spielen darf, der die Teilnahme an dem Glücksspiel bezahlen kann. Es bedarf keinerlei Vorerfahrungen, zudem sind die Regeln beim Lotto simpel. Das gilt auch für die Lotto-Variante „6 aus 49“, die man getrost als Klassiker bezeichnen kann. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass „6 aus 49“ seit 1955 in Deutschland gespielt wird und Tipper im besten Fall dank der Gewinnklasse (6 Richtige + Superzahl) mehr Geld gewinnen können als beispielsweise beim „Spiel 77“ oder der „Super 6“.

Und so funktioniert das Spiel Lotto „6 aus 49“: Wer volljährig ist und genügend Geld besitzt, um einen Lottoschein zu kaufen, kann Lotto spielen – und zweimal pro Woche auf den großen Gewinn in der höchsten Gewinnklasse hoffen. Mittwochs und samstags erfolgt jeweils abends die Ziehung der Lottozahlen. Einen Lottoschein für die Variante „6 aus 49“ kann jeder Lottospieler in beinahe jedem Kiosk oder alternativ im Internet auf den Webseiten Lotto.de bzw. Lotto24.de erhalten.


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Jeder Tippschein bei Lotto „6 aus 49“ ist in zwölf vollkommen identische Tippfelder aufgeteilt. In jedem dieser zwölf Tippfelder gibt es 49 Kästchen, die von 1 bis 49 durchnummeriert sind. Wer Lotto spielen will, muss mindestens in einem dieser zwölf Tippfelder sechs Zahlen seiner Wahl auswählen und ankreuzen. Die Betonung hierbei liegt auf „ankreuzen“: Denn andere Kennzeichnungen – etwa Kreise oder Haken – werden nicht anerkannt. Wichtig ist aber auch, dass ein Lottospieler seine sechs Kreuze bei „6 aus 49“ eindeutig setzt. Wenn dies nicht der Fall ist und für Außenstehende nicht zweifelsfrei erkennbar ist, welche Zahlen auf dem Tippschein genau angekreuzt sind, gilt der Lottoschein als ungültig.

Wer seine Gewinnchancen bei Lotto „6 aus 49“ in der Hoffnung darauf erhöhen will, den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse zu knacken, kann auch in weiteren der zwölf Tippfelder sechs Zahlen ankreuzen. Jedes dieser zwölf Tippfelder steht für eine weitere Gewinnchance. Das ähnelt vom Prinzip her einer Tombola, bei der die Gewinnchancen steigen, je mehr Lose man kauft. Um im Bilde zu bleiben, hat jeder Spieler bei Lotto „6 aus 49“ also die Möglichkeit, maximal zwölf „Lose“ zu kaufen – also zwölf verschiedene Zahlenkombinationen zu tippen.

Ein Mann kreuzt Zahlen auf einem Lotto-Tippschein an.
Wer bei Lotto „6 aus 49“ seine Gewinnchancen erhöhen will und darauf hofft, den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse (6 Richtige + Superzahl) zu knacken, kann bis zu zwölf Bereiche auf dem Tippzettel ausfüllen. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie

Jedes dieser zwölf Tippfelder stellt also einen einzelnen und in sich geschlossenen Tipp für die Gewinnzahlen bei Lotto „6 aus 49“ dar. Das heißt: Nur wer innerhalb eines dieser zwölf Tippfelder mehrere Zahlen richtig tippt, hat die Chance auf einen Gewinn. Eine Kopplung der angekreuzten Zahlen ist nicht möglich. Wer also in einem Tippfeld beispielsweise die Zahlen „1“, „12“, „24“, „29“, „37“ und „44“ angekreuzt hat und in einem anderen Tippfeld die Zahlen „7“, „10“, „14“, „21“, „33“ und „42“, hat trotzdem jeweils lediglich zwei Richtige, wenn die Gewinnzahlen bei der Lotto-Ziehung „12“, „14“, „29“, „35“, „39“, „42“ und „45“ lauten.

Wie beim Kauf von mehreren Losen bei einer Tombola gilt auch bei Lotto „6 aus 49“: Je mehr dieser zwölf Bereiche ein Spieler ausfüllt, desto teurer wird der Lottoschein. Für jedes dieser zwölf Tippfelder muss ein Lotto-Spieler jeweils 1,20 Euro zahlen – maximal also 14,40 Euro. Hinzu kommt jedoch noch eine Bearbeitungsgebühr der Landeslotteriegesellschaft pro Spielschein.

Lotto: Was Online-Tipper wissen sollten

Wer die Zahlen auf dem Lottoschein bei der Variante „6 aus 49″per Hand etwa in einem Kiosk ankreuzt, bekommt automatisch eine Superzahl zugewiesen: Die Superzahl entspricht der letzten Ziffer auf dem Lottoschein. Wer online Lotto spielt, hat bei „6 aus 49“ die Möglichkeit, die zugewiesene Superzahl per Klick zu ändern und eine Superzahl selbst auszusuchen. Umgekehrt haben Online-Tipper bei Lotto „6 aus 49“ auch die Möglichkeit, die Zahlen automatisch nach dem Zufallsprinzip tippen zu lassen.

Darüber hinaus haben Spieler bei Lotto „6 aus 49“ sowohl im Kiosk als auch Online die Möglichkeit, durch das Setzen eines entsprechenden Hakens mit ihrem Spielschein an weiteren Zusatzlotterien teilzunehmen. Die Teilnahme an einer Zusatzlotterie kostet extra:

  • Super 6 (1,25 Euro)
  • Spiel 77 (2,50 Euro)
  • Glücksspirale (5,00 Euro)

Ebenfalls können Spieler auswählen und selbst entscheiden, wie viele Wochen sie an welchen Tagen (die Ziehung der Lotto-Zahlen erfolgt jeweils am Mittwoch und am Samstag) mit ihrem Spielschein und den angekreuzten Zahlen teilnehmen wollen. Je länger bzw. häufiger ein Spielschein in der Hoffnung auf den Gewinn des Lotto-Jackpots in der höchsten Gewinnklasse (6 Richtige + Superzahl) ins Rennen geschickt wird, desto teurer wird es auch.

Wann werden die Gewinnzahlen bekanntgegeben?

Viele Lotto-Spieler warten am Tag der Ziehung ungeduldig auf die Bekanntgabe der Gewinnzahlen – nicht selten in der Hoffnung auf den Gewinn in der höchsten Gewinnklasse (6 Richtige + Superzahl). Doch wann werden die Gewinnzahlen bekannt gegeben? Bei Lotto „6 aus 49“ am Mittwoch erfolgt die Ziehung der Gewinnzahlen jeweils um 18.25 Uhr (die Ziehung kann live im Internet verfolgt werden). Um 18.54 Uhr werden die Gewinnzahlen dann im ZDF veröffentlicht. Die Ziehung der Gewinnzahlen bei Lotto „6 aus 49“ am Samstag erfolgt jeweils um 19.25 und kann ebenfalls live im Internet verfolgt werden. Um 19.57 Uhr – unmittelbar vor der Tagesschau – präsentiert die ARD die Gewinnzahlen dann in ihrem Programm.

Wie Lotto „6 aus 49“ funktioniert und was man als Spieler beachten sollte, haben wir in diesem Beitrag einfach erklärt. Aber welche Lottozahlen werden bei den Ziehungen am Mittwoch und Samstag am häufigsten gezogen? Das verraten wir dir hier. <<<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.