Lidl-Pay: Kunden klagen über Sicherheitslücke – das rät der Discounter

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

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Große Probleme bei Lidl-Pay!

Mit dem Smartphone können Kunden per Lidl-Pay an der Kasse ohne Karte zahlen. Doch es gibt es große Sicherheitslücken. Einige Kunden sind bereits Opfer von Betrügern geworden.

Lidl-Pay: Keine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Testbuchung

Wie das Portal golem.de schreibt, weise die Lidl-Pay-App nicht ausreichende Sicherheitsmaßnahmen vor. Kriminelle kaufen demnach ein und zahlen dann mit der App. Dort wurde dann ein fremdes Konto eines ahnungslosen Kunden hinterlegt.

Das Geld wird per Sepa- Lastschriftverfahren dann später abgebucht. Für Betrüger soll es ganz einfach sein, ein fremdes Konto anzugeben und dann damit einzukaufen, bis das System das Konto sperrt. Dann sind aber durchaus einige Hundert Euro bereits pfutsch.

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Das ist Lidl:

  • gegründet 1973 in Neckarsulm
  • betreibt 10.800 Filialen in 32 Ländern
  • die meisten Filialen sind in Deutschland (3200)
  • ist nach Anzahl der Filialen der größte Discounter der Welt
  • ist genauso wie Kaufland Teil der Schwarz-Gruppe

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Bei der Erstellung eines Lidl-Pay-Kontos sei keine Zwei-Faktor-Authentifizierung vorhanden. Auch gäbe es keine Testbuchung, wie man es zum Beispiel von Paypal kennt.

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Betroffene sollen bereits Post vom Inkassobüro bekommen haben. Sie hatten die Abbuchungen auf ihrem Konto zurückgeholt. Bei der Abbuchung ist nicht ersichtlich, wo eingekauft wurde, so golem.de. Außerdem kann es einige Tage dauern, bis die Kontobewegung sichtbar ist. Ein gefundenes Fressen für Betrüger.

Das rät Lidl

Diese Redaktion hat bei Lidl nachgefragt, ob dem Discounter das Problem bekannt ist. Antwort: „Vollständig ausschließen lassen sich Betrugsfälle unabhängig von der Bezahlmethode nie. Uns sind ausschließlich Einzelfälle bekannt, in denen es zu Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Lidl-Pay gekommen sein könnte.“

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Sollten Kunden mitbekommen, dass ihre Daten missbraucht wurden, sollen sie sich bei Lidl melden. „In der Regel bitten wir darum, gemäß unserer mit der Polizei abgestimmten Vorgehensweise, eine Anzeige zu stellen. Dazu reicht der Verdacht einer betrügerischen Transaktion.“

Die Bearbeitung des Vorfalls bei Lidl-Pay wird dann beim Inkassobüro gestoppt. „Darüber hinaus können Kunden sich den abgebuchten Betrag bei einem Betrugsfall bei ihrer jeweiligen Bank sofort zurückgeben lassen“, so Lidl. (ldi)