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Kreuzfahrt: Passagiere wollen Geld sparen – und verursachen totales Verkehrschaos

Einige Kreuzfahrt-Passagiere sorgten in Neuseeland für mächtig Chaos. Der öffentliche Nahverkehr wurde in einem Ort fast komplett lahm gelegt.

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Kreuzfahrt

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Eine Kreuzfahrt ist keine billige Angelegenheit. Klar wollen einige Passagiere dann an anderen Ecken und Enden sparen. Doch die Spar-Freude der Passagiere eines Dampfers sorgte jetzt für ein Verkehrschaos!

Ein heftiger Ansturm von Kreuzfahrt-Passagieren verursachte absolutes Chaos auf einigen Buslinien in Dunedin (Neuseeland). Um die hohen Shuttle-Kosten zu vermeiden, griffen die Touristen auf die Buslinien der Stadt zurück.

Kreuzfahrt: Urlauber ärgern sich über hohe Shuttle-Preise

Die „Celebrity Eclipse“ war das erste Kreuzfahrt-Schiff, das Dunedin seit zweieinhalb Jahren besuchte, wie „nzherald.nz“ berichtet. Am Mittwoch (26. Oktober) brachte das Schiff tausende Touristen in den Ort – und die wollten sich die teuren Shuttle-Gebühren ersparen. Um sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen, griffen die Urlauber lieber auf öffentliche Verkehrsmittel zurück.

Einwohner des Ortes berichteten, dass sie während der Busfahrt mit Passagieren sprachen. Demnach sollen die Shuttle-Preise bei 20 bis 45 US-Dollar gelegen haben. Kate B., Einwohnerin des Ortes, sagte, sie sei am Mittwochnachmittag bei ihrer üblichen Buslinie angekommen – und habe eine „riesige Menschenschlange“ vorgefunden. Weil sie dringend nach Hause musste, stürzte sie sich in das Getümmel. Nur etwa zehn Einheimische schafften es in den Bus, bevor er voll war, sagte sie.

Kreuzfahrt: Einheimische auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen

Doch wegen der hohen Shuttle-Preise, wollte Kate B. die Schuld auch nicht bei den Passagieren suchen. Sie ist der Meinung: Die Kreuzfahrt-Gesellschaft müsse den Passagieren eine erschwingliche Alternative anbieten, um den regulären Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu stören. Immerhin verließen sich die Einheimischen auf die Busse, um zur Arbeit, zur Schule oder zu anderen wichtigen Terminen zu gelangen. „Für viele Menschen gibt es keinen Plan B“, sagte Kate B.


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