Kreuzfahrt: Rekord-Schiff landet direkt auf dem Schrottplatz – ohne jemals auf See gewesen zu sein

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Es ist ein Trauerspiel! Sie wäre das größte Schiff gewesen, dass jemals bei einer Kreuzfahrt die Weltmeere umschippert hätte.

Doch nun geht es mit der „Global Dream II“ zu Ende, bevor sie überhaupt einmal auf Kreuzfahrt gehen durfte. Stattdessen wird sie jetzt verschrottet.

Kreuzfahrt: Größtes Schiff der Welt landet auf Schrottplatz – das ist der traurige Grund

Die „Global Dream II“ hätte als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt mit bis zu 9.500 Passagieren an Bord in See stechen sollen, doch dieser Traum ist nun endgültig geplatzt. Das Hongkonger Unternehmen Star Cruises hatte 2016 zwei dieser Monstrositäten bei den MV Werften in Deutschland bestellt.

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2018 Begann der Bau des ersten und ein Jahr später der des zweiten Dampfers. Doch aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Arbeiten 2020 auf Eis gelegt. Und seither hat sich auch nichts mehr getan. Denn am 10. Januar musste der Hersteller Insolvenz anmelden.

Kreuzfahrt: Für DIESEN Luxusdampfer gibt es noch Hoffnung

Während die „Global Dream“ so gut wie fertiggestellt ist, bedeutet die Insolvenz für ihre große Schwester nun das Aus. Das Schiff sei nicht mehr zu retten, nachdem der letzte Interessent abgesprungen sei. Das Familienunternehmen Stena aus Schweden wollte mit noch zwei weiteren Schiffen der Mutterfirma Genting ein neue Kreuzfahrtlinie in Asien einführen.

Nach drei Jahren im Trockendock in Warnemünde wird die „Global Dream II“ nun verschrottet. Insolvenzverwalter Christoph Morgen hofft, die Maschinen und Anlagen zumindest noch für gutes Geld verkaufen zu können. Für die ältere Schwester sind die Aussichten etwas besser, sollte sich in den nächsten Wochen noch ein Käufer finden.

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Die Uhr tickt jedoch, weil ThyssenKrupp das Dock in Wismar, in dem das Schiff zurzeit vor Anker liegt, gekauft hat. Dort sollen in Zukunft militärische Schiffe gebaut werden. Bis Ende 2023 muss der Dampfer also verschwunden sein. Da die metallische Lady schwimmfähig ist, könnten potenzielle Käufer sie abschleppen und in einer anderen Werft fertigstellen, wie „Focus Online“ berichtet. (mbo)