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Kreuzfahrt: Schock für Gäste! Plötzlich klicken für SIE im Hafen die Handschellen

Am Ende einer Kreuzfahrt klicken plötzlich die Handschellen. Zwei Personen verbringen nun die nächste Zeit im Knast.

Kreuzfahrt Handschellen
u00a9 IMAGO/Daniel Scharinger

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Für viele Urlauber sind Kreuzfahrten die perfekte Art zu Reisen. Laut einer "Statista"-Umfrage ist unter deutschen Urlaubern die Karibik ein sehr beliebtes Reiseziel.

Während einer Kreuzfahrt kam es am Samstagabend (10. Juni) zu einem Polizeieinsatz. Die Passagiere staunten nicht schlecht, als plötzlich zwei Personen in Handschellen abgeführt wurden.

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Das Kreuzfahrt-Schiff war auf dem Weg nach Kiel, am Hafen nahmen Polizisten die Crew und alle Passagiere in Empfang. Zwei von ihnen bekamen sogar eine kostenlose Eskorte spendiert – allerdings nicht ins Hotel oder nach Hause, sondern direkt ins Gefängnis.

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Kreuzfahrt endet für SIE im Knast

Bei der Einreisekontrolle in Kiel wurden die beiden Personen festgenommen. Wie die Bundespolizei am Montag bestätigte, handelte es sich um zwei Besatzungsmitglieder. Gegen die Crew-Mitglieder der „MSC Euribia“ und der „MS AIDAnova“ lagen Haftbefehle vor. Deutsche Gerichte hatten die beiden Männer wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt.

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Der 33-jährige und der 55-jährige Mann wurden umgehend vom Kreuzfahrt-Terminal ins Gefängnis gebracht. Dort werden sie so schnell nicht wieder rauskommen, denn die beiden Männer haben eine Rest-Haftstrafe von mehreren Monaten abzusitzen – zusammen sind es 905 Tage. Der 33 Jahre alte Mann muss noch eine Reststrafe von 551 Tagen und der 55-Jährige noch 350 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen.


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Immer wieder versuchen Verurteilte ihrer Haftstrafe zu entkommen, indem sie sich auf einem Kreuzfahrtschiff „verstecken“. Doch ein ausgeklügeltes System entlarvt die schwarzen Schafe an Bord. Die Crewlisten werden regelmäßig mit den entsprechenden Polizeidatenbanken abgeglichen. Die Kontrolle der Ein- und Ausreise dieser Schiffe obliegt dem Grenzschutz.