Hund: Halter wegen Virus in großer Sorge – es kann für Vierbeiner tödlich sein

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Du willst einen braven Hund? Dann solltest du diese Erziehungsfehler nicht machen.

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Wer einen Hund hat, der ist in aller Regel sehr auf dessen Wohl bedacht. Dass beim Spaziergang in der Natur die ein oder andere Gefahr lauert, ist jedem Herrchen oder Frauchen bewusst.

Was Halter auch auf dem Schirm haben sollten, ist das Staupevirus, denn für deinen Hund kann es tödlich endlich. In Bayern beispielsweise traten zuletzt wieder mehrere Fälle auf.

Hundehalter aufgepasst: Obacht vor dem Staupevirus

Immer wieder sorgen Fälle des Staupevirus für Nervosität unter Hundebesitzern. So warnte das „Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ (LAVES) in der Vergangenheit bereits mehrfach vor dem Virus. Im ersten Halbjahr 2021 seien beispielsweise insgesamt 105 tote Wildtiere eingesandt worden, darunter zahlreiche Füchse.

„Von den insgesamt 74 im Rahmen dieser Untersuchung eingesandten Füchsen wurden rund 53 Prozent der Tiere positiv auf das Staupevirus getestet. Bezogen auf alle eingesandten Tierarten wurde bei rund 45 Prozent der Tierkörper – mittels Immunfluoreszenz und/oder PCR – positiv auf Staupe getestet“, heißt es auf der LAVES-Website.

Auch das Portal „Jagderleben“ schlägt nun Alarm, nachdem in Bayern mehrere tote Füchse gefunden wurden, die laut pathologische Untersuchungen mit dem tödlichen Erreger infiziert waren.

Doch was ist das Staupevirus überhaupt und wie gefährlich ist es für deinen Veirbeiner?

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Für einen Hund ist dieses Virus hochgefährlich

Während Menschen sich bezüglich einer Ansteckung keine Sorgen machen müssen, ist das Staupevirus für Hund, Fuchs, Dachs, Waschbär und andere Fleischfresser hoch gefährlich. Pelztiere können schwer erkranken. Zu den Symptomen gehören unter anderem heftige Entzündungen der Atemwege oder der Augen. Schaffen es die Erreger bis ins Gehirn, können sogar Lähmungen, Verhaltensänderungen und unwillkürlichen Muskelzuckungen die Folge sein. Das endet für die Tiere häufig mit dem Tod.

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Wie „Jagderleben“ weiter berichtet, wurden im Landkreis Günzburg (Bayern) kürzlich mehrere verendete Füchse gefunden, die infiziert waren. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weist daher darauf hin, Hunde an der Leine zu führen und diese nicht in Kontakt mit Füchsen kommen zu lassen. Verhaltensauffällige Tiere sollen dem zuständigen Jagdpächter gemeldet werden.

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Die gute Nachricht zum Schluss: Du kannst deinen Hund vorbeugend gegen das Virus impfen lassen – und solltest genau das idealerweise auch tun! (alp)

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