Hund: Behörde in Australien lässt gerettete Hunde erschießen – der Grund ist unglaublich

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Kathrin Hänig

Wir waren in der Tierklinik am Kaiserberg und haben uns einige Krankheiten erklären lassen.

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Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Umso tragischer, was sich nun in Australien zugetragen hat.

Der Fall sorgt für Aufsehen! Mehrere beschlagnahmte Hunde, die eigentlich in die Obhut eines Tierheims übergeben werden sollten, wurden in Australien stattdessen erschossen.

Hund: In Australien veranlasst ein Rat die Erschießung mehrerer Tiere

Verantwortlich dafür ist der Gemeinderat in New South Wales. Dieser begründet seine Entscheidung mit Covid-19-Beschränkungen, doch Tierschützer und andere Kritiker reagierten darauf geschockt und haben eine staatliche Untersuchung gefordert. Das berichtet „The Sydney Morning Harold“.

Wie ein Sprecher der Regierungsbehörde erklärte, habe das Bourke Shire Council im Nordwesten des Bundesstaates die Hunde töten lassen, um zu verhindern, dass freiwillige Helfer aus einem Tierheim in die Kleinstadt Cobar reisten, um diese abzuholen. „[Wir] wurden darüber informiert, dass der Rat sich zu dieser Vorgehensweise entschlossen hat, um seine Mitarbeiter und die Gemeinschaft, einschließlich der gefährdeten Bevölkerung der Aborigines, vor dem Risiko einer Übertragung von Covid-19 zu schützen“, so der Sprecher weiter.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Fall mehrerer erschossener Hunde soll untersucht werden

Dennoch wolle man den Vorfall nun untersuchen, um herauszufinden, ob damit gegen Gesetze zum Schutz von Haustieren und der Verhinderung von Tierquälerei verstoßen worden sei.

The Sydney Morning Harold“ berichtet weiter, dass die Mitarbeiter des Tierheims, welches die Hunde eigentlich hätte aufnehmen sollen, geschockt seien. Es sei bereits alles vorbereitet gewesen, um die Tiere unter Einhaltung von Corona-Sicherheitsbestimmungen aufzunehmen und zu versorgen. In der Ortschaft Cobar habe es zudem zuletzt keine Covid-19-Fälle gegeben, lediglich in der Kanalisation der Region seien kürzlich Spuren des Virus nachgewiesen worden, heißt es weiter.

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Das Büro von Kommunalverwaltungsministerin Shelley Hancock, die sich erst kürzlich im Parlament einer Reihe von Fragen über die Erschießungen von Tieren hatte stellen müssen, wollte sich nicht zu der Tötung der Hunde äußern.

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Mehrere Hunde wegen Corona erschossen: Tierschützer reagieren mit Entsetzen

Lisa Ryan, eine Aktivistin der Organisation „Animal Liberation“, ist entrüstet über die Ereignisse und drängt auf eine umgehende Untersuchung des Falls. „Wir sind zutiefst betrübt und völlig entsetzt über diese gefühllose Hundeerschießung und lehnen die inakzeptablen Rechtfertigungen des Rates, die Tötung sei offenbar im Rahmen eines Covid-Sicherheitsprotokoll durchgeführt worden, vollständig ab“, so Ryan. (alp)

>>> Dass ein Hund sein Herrchen nicht einmal im Stich lässt, wenn dieses verstirbt, lest und seht ihr hier <<<