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Hochzeit: Irre! Über 100 Paare geben sich das Ja-Wort – dahinter steckt ein trauriger Grund

Eine Massenhochzeit ist hierzulande undenkbar. In Indien dagegen ist sie keine Seltenheit. Dahinter steckt aber ein trauriger Grund.

Hochzeit
© IMAGO / Westend61

Hochzeits-Checkliste: Schritt für Schritt zur perfekten Trauung

Nach der Verlobung startet die aufregende Zeit der Hochzeitsvorbereitung. Wie man eine unvergessliche Trauung ohne Zeitdruck erlebt, erklären wir hier.

Eine Hochzeit sollte für die allermeisten Menschen der schönste Tag des Jahres oder gar des Lebens werden. Oft sind damit aber auch hohe Kosten verbunden, schließlich gilt es, eine passende Location zu buchen, dazu ein Festmahl inklusive Torte für die Gäste, aber auch eine Band, Dekoration und natürlich die passende Kleidung für Braut und Bräutigam (und Trauringe) zu finanzieren.

Logisch, dass es viele Brautpaare eine Nummer kleiner mögen, auf Extras verzichten oder anderweitig sparen wollen. Dass man aber die eigene Hochzeit „teilt“, ist dann doch eher ungewöhnlich. Erst recht, wenn es eine Massenhochzeit mit über 100 Paaren gibt. In Indien gehört das aber fast schon zur Normalität, findet regelmäßig statt – der Grund dahinter ist traurig.

Hochzeit: Über 100 Paare geben sich in Indien das Ja-Wort

Am Sonntagabend (4. Dezember) haben genau 101 Brautpaare auf dem Gelände des Kali-Tempels in Indien geheiratet. Jedes dieser Paare hat eine ganze Monatsration Nahrung erhalten, zudem noch Spenden. Der Organisator dieser Massenhochzeit war laut dem indischen Nachrichtenportal „anandabazar.com“ Khokan Das, ein reicher Mann, der für alle Kosten aufkommt.

Der Grund ist simpel: Braut und Bräutigam stammen aus armen Familien, die in bitteren Verhältnissen leben. Sie können sich schlicht keine pompöse Hochzeit leisten. Aus Geldmangel darauf verzichten, mit dem oder der Liebsten den Bund der Ehe zu schließen? Das kommt für Khokan Das nicht infrage. Also macht der Millionär mal eben etwas Geld locker.

Millionär kommt für alle Kosten auf

Dabei wurde der Tempel entsprechend dekoriert, die Licht- und Sound-Anlagen aufgebaut und eingestellt. Bei der Trauung an sich lief alles fehlerlos ab – wer wollte, konnte sich auch nach Hindu-Lehre trauen lassen.


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Jedes Paar hat neben Nahrungsmitteln (Reis, Kartoffeln, Mehl) auch Sachspenden erhalten. So haben sich die Frischvermählten über Fahrräder, Nähmaschinen, aber auch Kinderbetten und Farbfernseher freuen können, berichtet „anandabazar.com„. Na, wichtiger als Geld ist doch schließlich, dass die Ehe harmonisch abläuft…