Veröffentlicht inVermischtes

DHL, Hermes und Co.: Bitteres Fazit – DIESER Paketdienst soll der schlechteste sein

DHL, Hermes, DPD, UPS und Co. wurden von Stiftung Warentest genauer unter die Lupe genommen. Hier gibt es die Gewinner und Verlierer:

© IMAGO / Silas Stein

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

So gut wie jeder kennt es: Man bestellt bei ein Päckchen, das dann entweder von DHL, Hermes oder einem anderen Paketzusteller, geliefert wird. Meistens gibt es Verspätungen bei der Sendung, sie ist abhanden gekommen oder sonstige Gründe, die viele Kunden verärgern.

Jetzt hat Stiftung Warentest fünf Paketdienste wie DHL, Hermes und Co. getestet und einen klaren Favoriten benannt. Es gibt aber auch einen deutlichen Verlierer.

DHL, Hermes und Co.: Paketdienste getestet

Immer mehr Pakete werden Jahr für Jahr versendet. Im Schnitt hat jeder Deutsche 40 Pakete in 2022 erhalten. Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet damit, dass Deutsche im Jahr 2026 durchschnittlich mehr als 50 Pakete pro Jahr bekommen werden. Zum Vergleich: im Jahr 2018 waren es durchschnittlich noch 24 Pakete.

Mehr Pakete bedeutet auch mehr Arbeit für die Paketboten. Jetzt hat Stiftung Warentest die Qualität ihrer Arbeit untersucht und die fünf wichtigsten Paketdienste in Deutschland getestet: DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS. Jeder Paketdienst musste zehn Pakete mit zerbrechlichem Inhalt transportieren.

DHL mit Bestnote – UPS

Die beste Note dabei bekam DHL. Von Stiftung Warentest gab es dabei das Qualitätsurteil „gut“ (2,2). Der Lieferdienst ist damit deutlich vor der Konkurrenz. Anhand der folgenden Punkte konnte DHL überzeugen: Dichtes Netz aus Filialen und Abgabestellen, umfassendstes Engagement für den Umweltschutz und die Möglichkeit, die Pakete anstatt online stets auch in der Filiale zu frankieren.


Mehr News:


Die Verlierer der Test sind GLS und UPS. Drei Sendungen kamen mit Schaden an, von denen zwei von GLS zugestellt wurden. Daher bekam der Paketdienst auch das Qualitätsurteil „ausreichend“ (3,6), UPS bekam ebenfalls nur „ausreichend“ (3,7). UPS meldete in vier Sendungen technische Probleme mit der Umleitung von Paketen.

Keine Bewertung gab es für Amazon, da der Zustelldienst ausschließlich Sendungen liefert, die auf der Amazon-Webseite bestellt werden. Stiftung Warentest konnte daher nur den Empfang prüfen, nicht aber die Aufgabe der Pakete.

Stiftung Warentest hebt DHL positiv hervor

Positives Fazit gab es für DHL vom Stiftung Warentest, da der Paketdienst das Geschäft ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern bestreite und bessere Löhne als die Konkurrenz zahle. DHL biete damit die besten Arbeitsbedingungen im Vergleich zur Konkurrenz. Zudem ergreife das Unternehmen mehr klimafreundliche Maßnahmen und die Hälfte der Zustellflotte fahre elektrisch.

Markiert: