Amazon: Kundin bekommt falsches Produkt – und bleibt auf hohen Kosten sitzen

Amazon: Eine Kundin hat ein falsches Paket bekommen und sitzt nun auf den Kosten. (Symbolbild)
Amazon: Eine Kundin hat ein falsches Paket bekommen und sitzt nun auf den Kosten. (Symbolbild)
Foto: dpa

Eine Frau aus Wien wird diesen Einkauf bei Amazon so schnell vermutlich nicht vergessen.

Und sie wird auch den Kundenservice von Amazon vermutlich in eher schlechter Erinnerung behalten.

Wienerin kauft bei Amazon ein Iphone und wird enttäuscht

Doch was war überhaupt passiert?

Die Wienerin bestellte bei Amazon ein gebrauchtes Iphone SE für stolze 417,89 Euro. Doch als das Paket mit ersehntem Inhalt dann ankam, war die 43-Jährige mächtig enttäuscht – denn sie fand ein anderes Handy vor.

Wie sie gegenüber dem österreichischem Portal „heute.at“ erklärt, habe sie sofort Kontakt zu Amazon aufgenommen und das falsche Handy zurückgeschickt.

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jezz Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen ist es Marktführer im Online-Handel
  • 2019 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von 280 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 11,6 Milliarden
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf mehr als 180 Milliarden Dollar geschätzt

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„Ich habe nach zwei Wochen nachgehakt, da ich noch keine Rückvergütung erhalten hatte und die Sendeverfolgung zeigte, dass Amazon das Paket schon retour erhalten hatte“, so die Wienerin gegenüber „heute.at“.

Doch der Online-Gigant sagt zunächst, er habe kein Smartphone erhalten. Und dann später: „Der von Ihnen eingesendete falsche Artikel wird von uns entsorgt. Wir können die Erstattung für diese Bestellung erst veranlassen, nachdem wir den richtigen Artikel erhalten haben.“

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Amazon will Geld nicht zurückzahlen

Das Problem: Die 43-Jährige hat nur das eine Smartphone bekommen und kann gar kein „richtiges“ Telefon zurücksenden – es bleibt unklar, was genau Amazon mit der Formulierung meint.

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Nun hat die Kundin 417,89 Euro für Nichts bezahlt. Denn sie bekommt anscheinend weder das Iphone zugesendet, noch das Geld zurück.

„Ich habe zig Emails an Amazon geschickt und immer wieder schriftlich festgehalten, dass die Anschuldigungen nicht stimmen. Es kann nicht sein, dass die sich so abputzen.“

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Amazon hat auf die Anfrage des österreichischen Portals lediglich darauf verwiesen, dass der Vorgang nicht kommentiert werde. (fb)