Amazon in den USA: Kundin (67) will Paket annehmen – dann rastet die Botin komplett aus

Amazon: Eine Paketbotin hat in den USA auf eine Frau eingeschlagen. (Symbolbild)
Amazon: Eine Paketbotin hat in den USA auf eine Frau eingeschlagen. (Symbolbild)
Foto: imago images

Obwohl Paketboten einen echt harten Job haben, bleiben sie gegenüber den Kunden freundlich. Doch das kann man nicht von einer Amazon-Botin aus den USA behaupten. Sie soll jetzt komplett ausgerastet sein und eine Frau (67) angegriffen haben. Das Logistikunternehmen zog sofort Konsequenzen.

Wie die amerikanische „New York Post“ und „CBS“ berichten, soll sich der Vorfall um die Amazon-Paketbotin, der auf Video festgehalten wurde, am Donnerstag im kalifornischen Castro Valley ereignet haben.

Amazon: Botin rastet aus - Unternehmen reagiert sofort

Die 21-Jährige geriet mit der 67 Jahre alten Frau in einen verbalen Streit, weil diese angeblich nach ihrem Paket fragte. Die Botin sagte, dass es schon angekommen war. Aber in ihrer Lobby konnte die Frau kein Paket finden. Also kam es zum Streit.

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Dann soll die Amazon-Fahrerin mehrmals auf die Frau eingeschlagen haben. Sie haben sich noch nicht zum Vorfall geäußert. Es sollen zuvor Satzfetzen wie „weißes Privileg“ gefallen sein.

Nachdem die Kundin den Notruf wählte, nahmen die Beamten die 21-Jährige wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und Misshandlung älterer Menschen fest. Sie gab laut CBS dagegen an, in Notwehr gehandelt zu haben.

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jezz Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen ist es Marktführer im Online-Handel
  • 2019 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von 280 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 11,6 Milliarden
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf mehr als 180 Milliarden Dollar geschätzt

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Wie die „NYPost“ schreibt, habe Amazon sofort reagiert und der Frau gekündigt. „Das spiegelt nicht die hohen Standards wider, die wir an Fahrer haben, die unsere Pakete ausliefern“, erklärt das Unternehmen. Man nehme die Angelegenheit ernst. Sie würde nun keine Pakete mehr ausliefern. (js)