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„Bad Boys 4“ mit Will Smith: Kurz nach dem Kinostart wird es für alle sichtbar

Will Smith feiert mit „Bad Boys 4: Ride or Die“ sein Kino-Comeback nach seinem Oscar-Ohrfeigen-Skandal. Haben die Zuschauer ihm verziehen?

© IMAGO/Landmark Media

"Bad Boys 4: Ride or Die" neu im Kino

Am 5. Juni startet "Bad Boys 4: Ride or Die" in unseren Kinos. Unser Redakteur Aaron Tanzmann verrät dir, ob der Film sich lohnt.

Ist „Bad Boys 4: Ride or Die“ die Rettung des Kino-Sommers 2024 – und gleichzeitig auch die Rettung der Karriere von Will Smith?

Der neueste Teil des erfolgreichen Action-Comedy-Franchises läuft seit dem 5. Juni 2024 in den deutschen Kinos, erneut mit Will Smith und Martin Lawrence vor der Kamera. Es ist Smiths erste große Kinorolle nach seinem Oscar-Skandal im März 2022 – und der vierte Teil einer mittlerweile fast 30 Jahre alten Filmreihe. Ob das so funktionieren kann?

>> Unsere Filmkritik zu „Bad Boys 4: Ride or Die“ findest du im Video oben <<

Die Nachricht, die kurz nach dem Kinostart von „Bad Boys 4“ die Runde macht, spricht dahingehend eine eindeutige Sprache.

Will Smith in „Bad Boys 4“: Kino-Comeback nach Ohrfeige

Es ist bis heute ein Moment, der Filmfans fassungslos macht: Bei der Oscar-Verleihung im März 2022 sprang Will Smith von seinem Sitz auf, ging auf die Bühne und verpasste Comedian Chris Rock live im Fernsehen eine schallende Ohrfeige – weil dieser zuvor Witze über Smiths Ehefrau Jada Pinkett gemacht hatte. Ein waschechter Skandal vor einem weltweiten Millionen-Publikum (>> hier mehr dazu).

Dass Smith am selben Abend noch selbst einen Oscar für seine Rolle in „King Richard“ gewann – er spielte darin den Vater der Tennis-Stars Venus und Serena Williams – interessierte kaum noch jemand. Alle sprachen nur noch über die Ohrfeige. Will Smith wurde von der Oscar-Academy bestraft – er kann weiter nominiert werden und auch Oscars gewinnen, zur Verleihung darf er jedoch für die nächsten zehn Jahre nicht mehr erscheinen.

Die Nachwirkungen des Ohrfeigen-Eklats: Smiths Sklaven-Drama „Emancipation“, das im Folgejahr exklusiv beim Streaming-Dienst AppleTV erschien, verschwand völlig in der Versenkung. Erst jetzt – im Juni 2024 – wagt sich einer der größten Hollywood-Stars der letzten 30 Jahre wieder zurück auf die große Leinwand. Ob ihm die Fans mittlerweile verziehen haben?

Neuer Anlauf mit „Bad Boys 4“

Der dritte Teil – „Bad Boys for Life“ – zeigte im Jahr 2020 bereits, dass die Kino-Zuschauer durchaus gewillt sind, die Drogen-Cops Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) auf weiteren Abenteuern zu begleiten. Obwohl seit dem letzten Film 17 Jahre vergangen waren, wurde „Bad Boys 3“ zum Mega-Hit. Das weltweite Einspielergebnis von knapp 425 Millionen US-Dollar machte ihn zum mit Abstand erfolgreichsten Teil der Reihe.


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Doch dann folgten die Corona-Pandemie, Will Smiths Ohrfeigen-Skandal, der Hollywood-Streik von Schauspielern und Drehbuchautoren – und einer der schwächsten Kino-Sommer seit langem. Blockbuster-Hoffnungen wie „The Fall Guy“, „Planet der Affen: New Kingdom“ oder „Furiosa: A Mad Max Saga“ floppen reihenweise an den Kinokassen – in den USA schließen zahlreiche Kinos, weil einfach nicht mehr genug Besucher erscheinen (>> hier mehr dazu).

Kann ausgerechnet „Bad Boys 4: Ride or Die“ – eine FSK-16-Action-Komödie – nun für die Trendwende sorgen? Bereits wenige Tage nach Kinostart scheint die Antwort eindeutig „Ja“ zu lauten!

„Bad Boys 4“ lässt die Kinokassen klingeln

100 Millionen Dollar pumpte Sony in „Bad Boys 4“ – und hat die Kohle nach dem ersten Wochenende bereits wieder in der Tasche. In den ersten Tagen (5. bis 9. Juni) spielte der Streifen in den USA 56 Millionen Dollar ein, weltweit rund 48,6 Millionen – macht zusammen gerechnet knapp 105 Millionen US-Dollar.

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Das ist ein ähnlich starker Start, wie ihn vor vier Jahren Teil 3 hinlegte – und gleichzeitig der zweitbeste US-Kinostart der diesjährigen Sommer-Blockbuster-Saison. Mit diesem finanziellen Erfolg haben nicht einmal die Filmemacher bei Sony Pictures gerechnet.

Damit dürfte klar sein: Die Zuschauer haben weiter Bock auf Will Smith – aber auch genauso auf seinen Leinwand-Partner Martin Lawrence. Womöglich schreiben die Autoren bereits das Skript für „Bad Boys 5“.