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Netflix: Was wurde aus „dem meistgehassten Mann im Internet“?

Das Netflix-Imperium: Die größten Erfolge des Streaming-Riesen

Die Netflix-Dokumentation „Der meistgehasste Mann im Internet“ begeisterte und schockierte zahlreiche Zuschauer zugleich. Die dreiteilige Serie kam am 27. Juli 2022 raus und handelt von einer wahren Begebenheit.

Jetzt gibt es Neuigkeiten rund um den Protagonisten der Netflix-Dokumentation Hunter Moore. Dieser kam wegen Cybermobbing der ganz perfiden Art sogar ins Gefängnis.

Netflix-Dokumentation: Die Vorgeschichte

In der Netflix-Serie geht es um das Verbrechen, welches Hunter Moore begangen hat, und eine Mutter, die ihm dabei auf die Schliche kommen will. Doch von Anfang an: Der Cyber-Mobber erstellt aus Rache an seiner Ex-Freundin eine Internetseite namens „Is Anyone Up“ und veröffentlicht darüber Nacktbilder seiner Verflossenen. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Mal. Er postet mehr freizügige Bilder von anderen Frauen gegen deren Einverständnis und animiert sogar andere Menschen dazu es ihm gleich zu tun.

Jedes Nacktbild wird mit persönlichen Daten der Frauen hochgeladen. So erreicht Hunter Moore rund 30 Millionen Aufrufe auf seiner Seite und erzielt einiges an Werbeeinnahmen. Jahrelang konnte man ihm aber für das Erstellen der Seite rechtlich nichts anhaben. Bis Bilder von Charlotte Laws Tochter auf die Seite kommen und ihre Mutter sich einschaltet. Diese stellt eine Akte zusammen und gibt sie dem FBI. Letztendlich wird Hunter Moore zu zweieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 2.000 Dollar verurteilt.

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Das ist der Streaminganbieter Netflix:

  • Der Begriff Netflix setzt sich aus ‚Net‘ (für Internet) und ‚flicks‘ (umgangsprachlich für Filme) auseinander
  • Das Unternehmen wurde bereits 1997 in Kalifornien gegründet
  • Netflix machte 2019 einen Umsatz von über 20 Milliarden Dollar
  • Der Streamingdienst hat rund 3.000 Filme und Serien im Angebot
  • Konkurrenten von Netflix sind Prime Video und Disney+

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Netflix-Dokumentation: Cyber-Mobber auf freiem Fuß

Das Urteil wurde 2015 gesprochen. Das bedeutet, dass Hunter Moore bereits seit 2017 wieder auf freiem Fuß ist. Doch von Reue ist bei ihm keine Spur. Ihm tut nicht leid, was er hunderten von unschuldigen Frauen im Internet durch seine Seite angetan hat. Ganz im Gegenteil. Zwar fehlt in den sozialen Netzwerken jede Spur von ihm, aber dafür veröffentlichte er 2018 ein Buch namens „Is Anyone up? Die Geschichte des Revenge-Pornos“. Auf Amazon wirbt er wie folgt dafür: „Es ist voller lustiger, leicht verdaulicher Geschichten, die Sie zum Lachen bringen werden.“

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