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„Bares für Rares“: Wendela Horz nach Expertise fassungslos – „Amateur“

Bares für Rares: Das sind die Händler

Ein solches Stück hat die heiligen Hallen von „Bares für Rares“ schon lange nicht mehr gesehen. So brachten Norbert und Kerstin Kilzer aus dem Rheingau ein Armband zu Horst Lichter und seiner Expertin Wendela Horz, das schon so einige Jahre hinter sich hatte.

„Oh, das ist aber schön“, strahlte auch „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter, als er das edle Stück das erste Mal zu sehen bekam. Noch spannender als die Optik war jedoch die Geschichte des goldenen Armbandes.

„Bares für Rares“: Edles Armband aus Rom steht zum Verkauf

70 Jahre lang lag das Schmuckstück im Schrank von Kerstins Mutter. Diese hatte es einst zur Konfirmation bekommen. Doch wie sich schnell herausstellen sollte, war das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

So sei das Armband zwischen 1825 und 1830 entstanden und das aller Wahrscheinlichkeit nach in den Werkstätten des Vatikan. Zudem, so Wendela Horz, sei es nahezu komplett aus 585er Gold gefertigt.

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Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ wird seit 2013 produziert
  • Zunächst lief die Show bei ZDF Neo, später dann direkt im ZDF
  • „Bares für Rares“ gilt als erfolgreichste Show im ZDF Nachmittagsprogramm

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Wow, das klang doch schon mal richtig gut. Doch es wurde noch besser. So sei in die Mitte des Armbandes ein Mikromosaik gebaut worden, das das Pantheon in Rom zeige. Doch genau da lag auch ein Problem. „Leider ist das ganze Stück hier einmal herausgefallen“, erklärte Wendela Horz. Dabei sei von der Glasplatte, in die das Mosaik eingelassen war, etwas herausgesprungen.

„Bares für Rares“: Mega-Schätzung für goldenes Armband

Wendela Horz weiter: „Und dann hat es ein – naja, ich würde mal sagen ein Amateur – wieder hier eingesetzt und um den Schaden ein bisschen zu verdecken, hat er das auch gleich ein bisschen schief eingesetzt.“

Doch damit nicht genug, der Amateur, wie ihn Wendela Horz nannte, habe das Mosaik auch noch verkehrt herum eingesetzt. Autsch. Den Preis sollte das Missgeschick jedoch nicht beeinträchtigen. So wünschten sich Norbert und Kerstin Kilzer rund 400 Euro für ihr Armband. Viel zu wenig, wie Expertin Horz rasch verdeutlichte. Sie schätzte den Wert eher auf 2.500 bis 3.000 Euro.

Und 2.500 Euro sollten Norbert und Kerstin auch bekommen. Die zahlte David Suppes.

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Der Mann hat ein Herz aus Gold. Wolfgang Pauritsch hatte eine teure Uhr bei „Bares für Rares“ erstanden. Als wenig später sein Telefon klingelte, zögerte er keine Sekunde.