„Bares für Rares“: Irres Angebot – Experte liegt komplett daneben

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Ein Flohmarktfund, ein überraschter Horst Lichter und die Ankündigung einer Straftat. Bei „Bares für Rares“ ging es am Donnerstag heiß her. Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte.

Zusammen mit seiner besten Freundin Heike Eichinger war Andreas Bartsch aus München zu „Bares für Rares“ nach Pulheim gereist. Im Gepäck hatte das Paar einen Eiskühler.

„Bares für Rares“: Kandidat kündigt Straftat an

Natürlich handelte es sich bei dem Gefäß nicht um einen einfachen Eiskühler. Schließlich wäre ein Besuch bei „Bares für Rares“ dann auch eher überflüssig. Der Kühler wurde nämlich von niemand geringerem als dem berühmten italienischen Künstler Piero Fornasetti gestaltet.

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Das ist die Sendung „Bares für Rares“:

  • Seit 2013 läuft „Bares für Rares“ sie im ZDF und ist auch in der Mediathek abrufbar
  • Der Moderator ist Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool aus Händlern und Experten
  • Teilnehmer können ihre Raritäten in der Show verkaufen
  • Die Anmeldung erfolgt Online
  • Immer wieder wurden Fake-Vorwürfe laut. Sie konnten stets widerlegt werden

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Auf dem Flohmarkt habe er das edle Stück gefunden, so Bartsch und dem Verkäufer direkt für nen Fünfer abgeschwatzt. Das gibt's doch nicht, dachte sich Horst Lichter. Ein gutes Geschäft, so sei der Kühler ein Vielfaches wert, wie Experte Sven Deutschmanek erklärte. 300 bis 400 Euro könne der Kübel nämlich locker einspielen, so Bartsch.

„Bares für Rares“-Händler rasten völlig aus

Geld, das der Münchner durchaus in seine Strafe investieren könnte, die ihm droht, sollte er seine Ankündigung wahr machen. Als ihm Horst Lichter nämlich die Händlerkarte gab, verriet der „Bares für Rares“-Kandidat: „Die siehst du nie wieder die Karte“. Das jedoch wäre ein Diebstahl. So verriet ein ehemaliger Teilnehmer der ZDF-Trödelshow, dass die Karte lediglich eine Leihgabe sei und den Kandidaten direkt nach der Übergabe abgenommen werde.

Was nun mit der Karte geschah? Unklar. Klar war jedoch, dass die „Bares für Rares“-Händler die Experten-Meinung eher als eine lose Empfehlung abtaten. So zahlte Markus Wildhagen 1.600 Euro. Also das Vierfache des Schätzpreises.

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