„Bares für Rares“: Trubel um Rarität – plötzlich entdeckt Lisa Nüdling DAS

Die „Bares für Rares“-Händler mussten bei einer Lithografie von Käthe Kollwitz genauer hinschauen.
Die „Bares für Rares“-Händler mussten bei einer Lithografie von Käthe Kollwitz genauer hinschauen.
Foto: Screenshot ZDF

Rare Bilder, seltene Antiquitäten. Sie sind das A und O bei „Bares für Rares“. Dementsprechend sind auch berühmte Künstler respektive ihre Werke bei „Bares für Rares“ immer gerne gesehen.

So ist es auch wenig verwunderlich, dass das Bild, das der Kieler Musiker Nils Rohwer am Freitag in die ZDF-Trödelshow brachte, herzlich begrüßt wurde.

So stammte das Bild, dass Rohwer gerne an den „Bares für Rares“-Händler oder -Händlerin bringen wollte, von Käthe Kollwitz, einer der bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

„Bares für Rares“: Käthe-Kollwitz-Lithografie zum Verkauf

Doch so ganz überzeugt von seinem Bild schien der Musiker nicht. „Ich hoffe, dass es ein Original ist“, ahnt der 55-Jährige schon Böses. Und er sollte nicht unrecht behalten.

So handelt es sich bei der Zeichnung zwar nicht um eine Fälschung, allerdings um eine Lithografie. Also einen Druck, der allerdings limitiert und von der Künstlerin eigenhändig unterschrieben wurde.

Und das macht bei einem Namen wie Käthe Kollwitz schon einiges her. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass der Druck mit dem Titel „Denkende Frau“ aus dem Jahre 1920 gar nicht mal so günstig werden dürfte.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Zu denen gehören unter anderem Daniel Meyer, Fabian Kahl oder Ludwig Hofmaier
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Die Macher mussten sich lange gegen unbegründete Fake-Vorwürfe wehren.

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Stattliche 1.000 Euro veranschlagt „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz. Doppelt so viel, wie sich Nils Rohwer für sein Bild gewünscht hatte. Und was sagen die Händler?

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Das war Käthe Kollwitz:

  • Käthe Kollwitz wurde am 8. Juli 1867 als Käthe Schmidt in Königsberg geboren
  • Sie starb am 22. April 1945 in Moritzburg
  • Käthe Kollwitz war eine der bekanntesten Künstlerinnen ihrer Zeit
  • Ihr Werk umfasst Radierungen, Lithografien, Holzschnitte, Zeichnungen und Plastiken

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„Bares für Rares“-Händler begeistert: Doch dann schaut Lisa genauer hin

Die waren erst mal begeistert. „Handunterschrieben. Käthe Kollwitz ist natürlich eine Hausnummer“, lobt Wolfgang Pauritsch. Doch dann schaut Lisa Nüdling genauer hin. „Hat ein paar Knicke, glaube ich. Oder?“, fragt sie Pauritsch. Und da fällt es auch ihm auf. „Hier ist sogar ein kleiner Riss“, stellt der Händler aus Oberstaufen fest.

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Ob das den Preis drückt? Durchaus. Auf gerade einmal 400 Euro steigt der Preis. Und doch. Nils Rohwer möchte das Bild verkaufen. Die Käthe Kollwitz-Lithografie geht an Wolfgang Pauritsch.

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