„Bares für Rares“: Cousinen haben Keramikfigur – beim Preis fallen sie aus allen Wolken

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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So ein Besuch im Kölner Walzwerk bei „Bares für Rares“ lohnt sich hin und wieder so richtig. Zumindest für die beiden Cousinen Kathrin Poot und Anna-Maria Königs aus Köln. Die jungen Frauen haben eine Keramik-Figur ihrer Großmutter in der ZDF-Trödelsendung dabei.

Sie ahnen noch nicht, wie viel Geld sie damit bei „Bares für Rares“ abstauben.

„Bares für Rares“: Cousinen haben Keramikfigur – sie ist unfassbar viel wert

Bei der Keramik-Figur handelt es sich um eine Statuette vom österreichischen Bildhauer Joseph Lorensen. Er entwarf laut „Bares für Rares“-Expertin Bianca Berding die Figur – die aus einem Schwesternpaar besteht – im Jahr 1926, und zwar für die Keramik-Manufaktur Goldscheider. Die ist innerhalb Europas sehr bekannt.

„Der äußere Zustand ist hervorragend, aber beim Farbauftrag wurde nicht ganz sauber gearbeitet“, stellt die Kunsthistorikerin fest. Im Farbverlauf sieht man Fingerabdrücke, offenbar war die Farbe bei der Herstellung noch nicht ganz getrocknet. Das tut dem Preis für das Kunstwerk aber keinerlei Abbruch. Im Gegenteil!

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Zu denen gehören unter anderem Daniel Meyer, Fabian Kahl oder Susanne Steiger

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„Bares für Rares“: Händler legen noch mehr Geld drauf

„Diese Figur existiert so gut wie gar nicht im Kunsthandel, maximal zwei gibt es noch davon“, so die ZDF-Expertin. Und das ist auch der entscheidende Punkt für die Expertise.

Die Cousinen aus Köln wollen 500 Euro für ihr Mitbringsel haben. Es ist allerdings weitaus mehr wert. Bianca Berding schätzt die Tänzerstatuette auf 1500 bis 2000 Euro. Wow! Bei den „Bares für Rares“-Händlern wird es sogar noch besser.

Die erkennen die Marke und den damit verbundenen Wert der Keramikfigur – und handeln, was das Zeug hält. Die Cousinen können sich freuen: Am Ende bekommen sie sage und schreibe 2300 Euro! Und damit 300 Euro mehr als die Expertise war.

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