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ARD testet „Tatort“-Neuheit – und fällt klares Urteil

Die ARD hat sich in Sachen „Tatort“ an einem neuen Projekt versucht und kann jetzt ein klares Urteil fällen, über das sich Fans der Serie freuen dürften.

Tatort
u00a9 imago images/Kirchner-Media

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Die Krimiserie „Tatort“ begeistert schon seit Jahrzehnten die deutschen TV-Zuschauer. Sonntags um 20.15 Uhr lösen unterschiedliche Kommissaren-Teams Mordfälle in der ARD. Aktuell ermitteln 22 Ermittler-Teams in 20 deutschen Städten, sowie in Wien und Zürich. Wir stellen euch die bekanntesten aktuellen Besetzungen vor.

Während die ARD in der Sommerpause auf „Tatort“-Wiederholungen setzt, können sich die Fans der Krimi-Reihe selbst an einen kniffligen Fall wagen und als Ermittler agieren. Passend zum letzten neuen Fall im Juni ging das „Tatort-Game“ online, in dem Nutzer dank KI „mit den Stuttgarter ‚Tatort‘-Kommissaren chatten, Rätsel lösen und am Ende den Fall aufklären“ können.

Auf Anfrage dieser Redaktion reagierte jetzt exklusiv das Entwickler-Team der ARD und fällt nicht nur ein klares Urteil zum Spiel, sondern kann auch bereits einen vielversprechenden Ausblick geben. Denn das „Tatort-Game“ war nur der Anfang.

ARD verzeichnet Erfolg mit „Tatort“-Game

Einfach entwickelt war das Spiel nicht. „Die Herausforderung hinter dem neuen ‚Tatort-Game‘ bestand darin, Zielgruppen anzusprechen, die zwar mit dem ‚Tatort‘ vertraut sind, aber die Fernsehserie nicht unbedingt linear verfolgen.“ Die Zahlen zeigen, die Bemühungen waren nicht umsonst. „Die positive Resonanz auf den ersten Fall des ‚Tatort-Game‘, der innerhalb des ersten Monats bereits über 100.000 Spielerinnen und Spieler erreichte, hat die internen Erwartungen an das Projekt übertroffen.“

Im Schnitt hätten Nutzerinnen und Nutzer das Spiel bisher 50 Minuten gespielt. Für das Durchspielen bis zur Lösung des Falls benötige man rund 2 Stunden. Dabei ist wichtig zu wissen: „Nur wenn Spielende der Registrierung ausdrücklich zustimmen, messen wir die Nutzung. Insofern ist davon auszugehen, dass bereits im ersten Monat mehr als die gemessenen 100.000 Menschen das ‚Tatort-Game‘ gespielt haben.“

Krimi-Fans zeigen sich begeistert

Mit dem interaktiven Spiel treffe man den Zeitgeist, gleichwohl sei die Erwartungshaltung bei den Spielenden hoch. Man erwarte „sehr intelligente und sprachgewandte KI-Systeme“, die „definitiv eine Herausforderung im Projekt“ darstellen. Vor allem inhaltlich hätte es aber jede Menge lobende Worte gegeben.

Ob bei Youtube oder in Social-Media-Posts – das Feedback sei überwiegend positiv. „Sehr viele Kommentierende wünschen sich einen zweiten Fall und loben das Gamedesign und die Liebe zum Detail, die in das Spiel geflossen ist. Das ist nicht üblich und bestätigt uns darin, dass wir tatsächlich ein tolles Produkt an den Start gebracht haben, was übrigens auch viele junge Leute erreicht.“

„Tatort-Game“-Entwickler planen Fortsetzung

Es ist ein großer Erfolg für die Verantwortlichen, aus dem folgender Plan entstanden ist: „Es ist ein weiterer SWR-Fall und damit ein zweites ‚Tatort-Game‘ in der Planung!“


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Doch damit nicht genug. Denn das „Tatort-Game“ war erst der Anfang und als Pilotprojekt gedacht. „Außerdem sind beim SWR verschiedene Gaming-Projekte in der Pipeline. […] Gaming kann einen Beitrag dazu leisten, neue und jüngere Zielgruppen für öffentlich-rechtliche Inhalte zu begeistern.“

Es gibt auch bereits konkrete Pläne: „Ein weiteres Game, das sich aktuell in der Entwicklung befindet, ist beispielsweise eine interaktive Virtual Reality-Erfahrung zum Klimawandel. Hier können Nutzerinnen und Nutzer mit einer VR-Brille in die Zukunft reisen und die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar erspüren.“