Daniel Küblböck hinterließ einen mysteriösen Zettel kurz vor seinem Verschwinden

Neun Fakten über Daniel Küblböck

Neun Fakten über Daniel Küblböck
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  • Skurrile Details von Daniel Küblböcks Aufenthalt an Bord der AIDAluna werden bekannt
  • Vor seinem Verschwinden heftete er eine mysteriöse Botschaft an die Tür seiner Kabinen-Nachbarn

Berlin.  Nach Daniel Küblböcks mutmaßlichem Sprung von der AIDAluna kommen immer mehr Ereignisse ans Licht, die sich an den Tagen vor seinem Verschwinden an Bord zugetragen haben sollen. Nun berichtet ein Mitreisender von einem mysteriösen Zettel, den Daniel Küblböck offenbar an die Tür seiner Kabine heftete.

Zuvor habe Küblböck am sechsten Tag auf dem Schiff einen emotionalen Zusammenbruch erlitten, berichtet die „Bild“. Küblböck habe randaliert und gegen die Tür seines Kabinen-Nachbarn Sebastian Kühner getreten. Kühner, der als Lifecoach bei Motivationstrainer Jürgen Höller arbeitet, reiste mit seiner Mutter Evelyn auf der Aida.

Daniel Küblböck zeigte „überdrehtes Verhalten“

Er habe gedroht, Küblböck wegen des Vorfalls anzuzeigen und die Schiffs-Security gerufen. Am Tag darauf habe Kühner das Schiffs-Management vor Küblböck gewarnt. Er habe ihnen berichtet, dass der Entertainer manische emotionale Schwankungen habe und unter Depressionen leide.

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Küblböck habe an Bord bleiben dürfen, wurde jedoch in der Notfallkabine untergebracht. An die Kabinentür der Kühners habe er eine Entschuldigung geheftet, die an Kühners Mutter gerichtet gewesen sein soll: „Ich liebe dich trotzdem. Deine Tochter“, schrieb er auf eine alte Rechnung, die von „Bild“ fotografiert wurde. Auf dem Gang soll Küblböck Kühners Mutter mehrfach mit „Hallo, Mutti“ begrüßt haben. Kühner bezeichnet die Vorfälle als „überdrehtes Verhalten“.

Für Aufsehen sorgte auch ein Freund von Daniel Küblböcks. Er postete zahlreiche rührende Bilder. (leve)

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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