Daniel Küblböck: So entsetzlich haben sich einige Passagiere auf der AIDAluna verhalten

Neun Fakten über Daniel Küblböck

Neun Fakten über Daniel Küblböck
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  • Daniel Küblböck soll sich vor anderthalb Wochen von der AIDAluna ins Meer gestürzt haben
  • Die Crew leitete daraufhin die Suche nach ihm ein
  • Einigen Passagieren passte das aber offenbar gar nicht

Berlin.  Es sind eindringliche Worte, die die Passagiere der AIDAluna am vergangenen Sonntagmorgen wecken. „Daniel Kaiser-Küblböck, bitte melden Sie sich sofort an der Rezeption“, bittet der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes.

Der Sänger und ehemalige Teilnehmer der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ wird vermisst. Als die Crew weiter nichts von ihm hört, trifft der Kapitän eine eigentlich selbstverständliche Entscheidung.

AIDAluna hilft Küstenwache bei Küblböck-Suche

Er verlässt den geplanten Kurs, um zu der Stelle im Ozean zurückzukehren, von der man glaubt, dass Küblböck dort über Bord gegangen ist. Immer wieder zieht die AIDAluna Kreise und Quadrate, unterstützt die kanadische Küstenwache einen Tag lang bei der Vermissten-Suche. Ein Unding für einige Reisende.

„Es gab tatsächlich Passagiere, die sich deshalb an der Rezeption beschwert haben“, erzählte eine 59-Jährige aus Meschede der „Westfalenpost“. Die Frau, die ihren Namen nicht nennen will, hat die Reise mit der AIDAluna von Hamburg nach New York mitgemacht – und ist entsetzt über das Verhalten der Urlauber: „Das ist doch ein Akt der Menschlichkeit.“

Erfolgreich war die Suche nicht. Küblböck gilt nun als verschollen.

Küblböcks Nachbarin will schrecklichen Satz gehört haben

Seit seinem mutmaßlichen Sprung häufen sich die Spekulationen um ihn. Vor allem sein Gesundheitszustand wurde breit diskutiert. War er nicht ganz bei Sinnen, als er sich vor Neufundland ins Meer stürzte?

Seine Nachbarin in der Kabine nebenan will etwa gehört haben, wie der 33-Jährige in der Nacht zuvor gebrüllt habe, er werde sich die Pulsadern aufschneiden. Auch Aussagen von seinem Vater gaben Grund zur Annahme, dass Küblböck die Reise niemals hätte antreten dürfen.

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Küblböck soll psychische Probleme gehabt haben

„Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern“, hieß es einem Schreiben auf Küblböcks Website.

Der 33-Jährige habe seit kurzem unter psychischen Problemen gelitten, „die man wohl am besten mit einer Art Psychose beschreiben kann“, so Günther Küblböck weiter. Sein Sohn könne nur deshalb von Bord gesprungen sein, weil er sich nicht wirklich im Klaren darüber gewesen sei, was er da tue.

Überwachungsaufnahmen sollen mehr Klarheit bringen

Weitere Erkenntnisse soll nun ein Video bringen, das der kanadischen Polizei vorliegt. Darauf soll zu sehen sein, wie Küblböck sich von der AIDAluna stürzt. Die Beamten halten es mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen unter Verschluss. (cho)

Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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