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Borussia Dortmund: Sargnagel für Potter? Im Rückspiel könnte bei Chelsea alles anders aussehen

Der FC Chelsea könnte Graham Potter schon bald vor die Tür setzen. Beim Rückspiel des BVB in London gäbe es dann eine neue Herausforderung.

© IMAGO / Pro Sports Images

Borussia Dortmund: Das sind die größten Erfolge in der Geschichte des BVB

Borussia Dortmund ist einer der erfolgreichsten Fußball-Vereine Deutschlands. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der BVB Platz zwei. Wir zeigen euch in diesem Video die größten Erfolge der Dortmunder Vereins-Geschichte.

Mit dem Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Chelsea ist der BVB den ersten Schritt in Richtung des Viertelfinals in der Champions League gegangen. Für die Schwarzgelben war es der siebte Sieg im siebten Spiel in diesem Kalenderjahr – für die Londoner ein weiterer Rückschlag in ihrer bisher komplizierten Saison.

Die Luft für Graham Potter, den Trainer der „Blues“, könnte langsam eng werden. Nun stellt sich die Frage: Sitzt der Chelsea-Coach im Rückspiel gegen Borussia Dortmund schon gar nicht mehr auf der Trainerbank?

Borussia Dortmund: Gegner Chelsea in der Krise

Während der BVB ohne eine einzige Niederlage ins neue Jahr gestartet ist, sieht die Bilanz für die Londoner weitaus düsterer aus. Nur ein Sieg aus neun Spielen und vier Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Aus diesem Grund haben die „Blues“ in der Winter-Transferphase über 300 Millionen Euro ausgegeben, um den Kader zu verstärken und doch noch die Qualifikation für die Champions League zu schaffen. Mit nur 31 Punkten nach 22 Spielen und bereits zehn Punkten Abstand auf den vierten Platz ist klar, dass das Erreichen der CL-Ränge ein schwieriges Unterfangen werden wird.

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Wenn es in drei Wochen zum Rückspiel der Londoner gegen den BVB kommt, könnte Graham Potter eventuell schon seinen Spind in der Trainerkabine geräumt haben. Auch wenn der Klub aus der Premier League laut einem Bericht von „The Athletic“ nicht darüber nachdenken soll, ihren Trainer zu entlassen und ihn als den richtigen Mann für die Zukunft sehen soll, könnte sich diese Denkweise schon bald ändern. Es ist nämlich fraglich, ob ein erfolgsorientierter Verein wie Chelsea abwartend dabei zusieht, wie der Klub die Qualifikation für das internationale Geschäft verpasst und somit die wirtschaftliche und sportliche Entwicklung gefährdet.

Trifft Borussia Dortmund in London auf einen neuen Coach?

Sollten die kommenden Aufgaben der Blues gegen Tabellenschlusslicht FC Southampton, die unberechenbaren Tottenham Hotspurs und die formschwache Mannschaft von Leeds United nicht die erhofften Resultate erzielen, könnte Todd Boehly seine Meinung ändern und den 47-Jährigen vor die Tür setzen. Wie schnell sich Meinungen innerhalb von Klubs, gerade im Bezug auf Trainerentlassungen, ändern können, hat die Vergangenheit zuhauf gezeigt.


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Sollte am Tag des Rückspiels ein neuer Trainer an der Seitenlinie der Londoner stehen, wäre dies mit Sicherheit kein Vorteil für den BVB. Die Borussen müssten sich dann auf eine neue Taktik bei ihrem Gegner einstellen und der „Trainereffekt“ könnte die Spieler der Blues beflügeln.