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Oberhausen: Jäger erschießt Pferd – verzweifelter Besitzer hat nur eine Frage

Große Tragödie in Oberhausen! Ein Pferd wird durch einen Jäger scher verletzt und muss eingeschläfert werden. Die Besitzer sind noch immer fassungslos.

Große Tragödie in Oberhausen! Ein Pferd wird durch einen Jäger scher verletzt und muss eingeschläfert werden. Die Besitzer sind noch immer fassungslos.
u00a9 IMAGO/Daniel Scharinger

Das ist das Tierheim Essen

Das Tierheim Essen bietet herrenlosen Hunden, Katzen, Kleintieren, Schlangen und Schildkröten ein Zuhause. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich um die Tiere in Not.

Was für eine tragische Geschichte. Das Pferd einer Bottroperin wurde am Donnerstag (1. Februar) versehentlich von einem Jäger erschossen. Der Jäger aus Oberhausen hatte das Tier am Kopf getroffen, woraufhin das Tier eingeschläfert werden musste. Die Besitzer stehen noch immer unter Schock.

Die Kugel durchbohrte den Unterkiefer der Haflinger-Stute, das Tier blutete stark, konnte aber noch stehen – ein schrecklicher Anblick, der den Besitzern wohl nie mehr aus den Kopf gehen wird. Wie es zu diesem tragischen Vorfall in Oberhausen kommen konnte, ist jedoch noch nicht final geklärt.

Oberhausen: Pferd muss nach Kopfschuss eingeschläfert werden

Das geliebte Tier der Bigges hatte keine Chance. Ein Tierarzt stellte später fest, dass „Edda“ eingeschläfert werden muss. „Edda hätte nicht mehr fressen können“, sagt Guido Bigge gegenüber der „WAZ„. Der junge Jäger hatte Nachbarn der Wiese, auf der „Edda“ stand, direkt nach dem Vorfall informiert. Diese gaben den Bigges Bescheid.

Wie es zu dieser Tragödie kommen konnte, ist bislang ungeklärt. „Es gibt keine Anzeichen auf einen Querschläger, das war ein glatter Durchschuss“, sagt Guido Bigge und verwies daraufhin, dass der Jäger freie Sicht auf das Pferd gehabt haben muss.

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Warum hat der Jäger überhaupt in Richtung der Weide geschossen, die ein Privatgelände ist? Eine Frage, die sich auch der Pächter der Wiese, Hermann Steinberg, stellt. „Ich habe das Gelände 1980 gepachtet. So etwas ist hier noch nie passiert.“ Das Pferd sei frisch gewaschen gewesen, habe eine helle Mähne gehabt. „Ich verstehe das nicht.“

Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt

Für Kerstin und Guido Bigge dürften es harte Stunden sein. Vor allem eine Frage stellen sich die beiden Tierfreunde mit Blick auf den Vorfall in Oberhausen immer wieder: Warum hat der Jäger Edda nicht den „Gnadenschuss“ gegeben, da er gesehen haben musste, wie schwer der Kopftreffer war? So musste das Tier noch einige Zeit leiden, bevor es eingeschläfert wurde.


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Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt nun in dem Fall. Die Spurensicherung habe laut „WAZ“ bereits ihre Arbeit gemacht. Eine Obduktion soll klären, in welchem Winkel das Projektil eingeschlagen ist und wie es zu diesen schlimmen Szenen kommen konnte.