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Oberhausen: Böller-Fans aus den Niederlanden kaufen im Ruhrpott ein – „Auswahl viel größer“

In Oberhausen kaufen viele Böller-Fans aus den Niederlanden ein. Aber warum? Ein Grund überrascht und wäre für uns unvorstellbar!

Aus diesen Gründen kaufen Niederländer ihr Feuerwerk im Ruhrpott.
u00a9 IMAGO/Funke Foto Services

Ratgeber: Was man bei Böllern und Raketen beachten sollte

Zu Silvester werden in Deutschland wieder Böller und Raketen im Wert von mehr als 100 Millionen Euro in Rauch aufgehen. AFPTV hat einen Experten gefragt, worauf man beim Kauf und beim Zünden der Feuerwerkskörper beachten sollte.

In Oberhausen herrscht momentan reger Verkehr aus den Niederladen. Der Grund ist diesmal nicht das Centro Oberhausen, denn die Holländer haben es auf etwas anderes abgesehen. Und zwar das Feuerwerk.

Böller-Fans aus den Niederlanden kaufen gerne im Ruhrpott ein und der Grund klingt einleuchtend.

Oberhausen: Deswegen kaufen Niederländer ihr Feuerwerk hier

Nach Informationen der WAZ gibt es nach wie vor großes Interesse am Kauf von Feuerwerk. Auch Niederländer decken sich gerne in Oberhausen mit Raketen und Böllern ein. Der Grund ist simpel. Das Feuerwerk ist in Deutschland einfach günstiger als im Nachbarland, es gibt eine größere Auswahl und es ist einfacher zu bekommen.

+++ Centro Oberhausen mit angepassten Öffnungszeiten auch NACH Weihnachten – doch das ist nicht die einzige Änderung +++

Michael de Winde aus Amsterdam erklärt: „Bei uns ist der Verkauf deutlich bürokratischer. Kunden müssen ein Formular ausfüllen. Damit geht der Händler dann zu einem speziellen Bunker, wo die Feuerwerkskörper gelagert werden.“ Im krassen Gegensatz dazu würde die Supermärkte in Deutschland ihre Böller und Raketen häufig frei zugänglich auf den Tischen liegen lassen. Zusammen mit seinem Freund Joris Paauw und den Söhnen Britt und Dani hat die Reisegruppe 200 Euro für  Raketen und Leuchtbatterien in Deutschland bezahlt.

Oberhausen: Branchenkenner erwarten Rekord-Umsatz

Laut der WAZ hat der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) für das vergangene Jahr mit 180 Millionen Euro Umsatz ein Rekordergebnis gemeldet. Nachdem in den Corona-Jahren 2020 und 2021 der Verkauf an Privatperson komplett verboten wer, schätzte man das letztjährige Rekordergebnis als Nachhol-Effekt ein.


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Und in diesem Jahr soll sich ebenfalls nochmal ein Nachhol-Effekt bemerkbar machen, sodass Branchenkenner auch in diesem Jahr mit einem Rekord-Umsatz rechnen. Den kompletten Artikel mit allen Hintergrundinformationen kannst du bei der WAZ hier nachlesen.