Mülheim

Mülheim: Ärger in Kirchengemeinde! Unbekannte stehlen ausgerechnet DAS – „Wer macht denn sowas?“

Das sind die Sprüche der A40

Das sind die Sprüche der A40

Wer auf der A40 fährt, sieht an den Brücken schöne Ruhri-Sprüche.

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Mülheim. Die Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim ist geschockt. Auf dem Vorplatz der Kirche haben sich dreiste Diebe ans Werk gemacht.

Es ist nicht das erste Mal, dass hier Diebe oder Vandalen zuschlagen: Schon zweimal wurde vor der Kirche Sankt Theresia von Avila in Mülheim die Regenbogenflagge gestohlen! „Geklaut? Gehasst? Wer macht denn sowas?“, fragt die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite.

Mülheim: Kirchengemeinde geschockt! Regenbogenflagge gestohlen

Doch nicht nur die Flagge ist weg: Weil die Diebe die Flaggenleine durchschnitten und auch Karabinerhaken der Flagge mitnahmen, musste nicht nur eine neue Flagge, sondern auch eine neue Leine gekauft werden.

Deshalb kann das hübsche Regenbogentuch nicht einfach wieder aufgehangen werden. Erst muss die neue Leine mit Hilfe einer Hebebühne wieder am Fahnenmast befestigt werden. Das dürfte nicht billig werden.

Mülheim: Viel Aufwand für das neue Beflaggen

Auch die Reaktionen im Netz auf den Diebstahl sind eindeutig: So schreibt ein Facebook-Nutzer, er habe nicht damit gerechnet, dass es Bürger gäbe, die sich „offensichtlich von einer Flagge, einem Symbol für Toleranz, Vielfalt und Offenheit gestört fühlen.“

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Fakten über Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt
  • 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • schreibt sich nur mit einem „h"

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Ein weiterer User spricht der Gemeinde Mut zu: „Und wenn die Flagge 100 Mal heruntergeholt wird: Viel wichtiger ist die Geisteshaltung der Gesellschaft! Toleranz, Vielfalt, Solidarität!“

Mülheim: Protest gegen Entscheidung des Vatikan

Die Regenbogenflagge, die derzeit vor vielen Kirchen zu sehen ist, ist ein Symbol für die Toleranz katholischer Pfarrgemeinden gegenüber homosexuellen, bisexuellen, transsexuellen und allen anderen nicht-heterosexuellen Menschen in Deutschland.

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Die Gemeinden zeigen damit auch ihren Unmut über das Verhalten des Vatikan, der es katholischen Geistlichen verbietet, gleichgeschlechtliche Ehepartner zu segnen.

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